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gefunden.

das, was ich suchte.
bitte, lass es das letzte mal sein, dass ich zu finden verdammt ward.
bitte, lass es mich nie wieder tun müssen.
denn das, was ich fand, gebe ich nimmer mehr.
behalte mich in deinem Schoße liebliche Stille.
nimm ihn an die Hand und zeig ihm unsere Welt.
er wird sie lieben.
wie auch mich er liebt.

da sitzt man so in der gegend und denkt an die dinge, die einem gerade um die ohren geflogen sind und glaubt den boden unter den füßen zu verlieren.

gestern war ich in der kirche. keine ahnung warum. eigentlich sollte es ja gen kontoauszugsdrucker gehen. vorbeigegangen an der kirche und das dringende bedürfnis gehabt „zu reden“. diese unglaubliche stille und das unbändige gefühl „danke“ zu sagen. wofür? ich weiß es nicht.

oftmals wünscht man sich dinge. aus tiefstem herzen. aus reinster seele. und dann, wenn der wunsch zum greifen nahe scheint, macht man bewusst schritte, die darauf abzielen jenes ziel zu umgehen. nur ein wenig die hand ausstrecken und schon wird der wunsch wahr. aber man wehrt sich. will es nicht. bildet sich ein, es nicht zu wollen. schizophren.

mein leben lang will ich ruhe finden. meinen platz. das gefühl anzukommen. nun liegt die erfüllung so nahe und ich laufe weg. warum tut man das ….

sterbend erwachen

in der kühle des morgens
in der dunkelheit der stille
in des versagens reiner wahrheit
befehlend und dennoch flehend.

es gibt menschen, die sind so.
es gibt menschen, die wollen so sein.
und es gibt menschen, die dürfen es.

aber es gibt auch wesen da draußen,
die sich über der worte härte keinesfalls bewusst sind.
die treten.
die schlagen.
die verletzen.

selbst der zaghafte hinweis auf die verletzung durch jene,
bringt diesen menschen nur genugtuung.
nicht einmal verständnis.
ganz zu schweigen von dem willen darüber nachzudenken.

arme seelen sind das.
verloren und dazu bestimmt alleine zu enden.

der wille fehlt ihnen.
den kopf zu öffnen.
das herz zu erwärmen.
das lächeln zu entlassen.

arme wesen.

Blick…

nach vorn. nach oben. irgendwie geradeaus.

daor21

schatz gefunden …

danke, dass es dich gibt, Kleines.kruemel

… aus Sicht …

eines gefallenen Kindes. dass kläglich versucht wieder aufzustehen. und es auch schafft. den einen Tag besser als den anderen. dann wieder fällt. tief. ins bodenlose. ohne den kleinen Vierbeiner würde ich es sicher nicht schaffen. auch dank dieser tabletten, die mich euphorisch durch den Tag bringen.

so siehts aus. jeden Morgen auf der anderen Seite meines Bettes. irgendwie schön …

the other side

Da glaubt man, die Jugend von heute hätte in irgendeiner Art und Weise ein wenig Respekt. Hätte an Werten dazu gelernt, oder sie zumindest in der Schule vermittelt bekommen. Jeder pflegt seine neuen Sneaker, schaut, dass die „Hose“, die derzeit ja in der Kniekehle getragen wird, auch ordentlich gebügelt ist und dass jedes sprödes Haar reizend nach hinten gegelt sitzt. Für´n Arsch! Echt jetzt. Kaum ist in der Stadt ein Haus renoviert worden, für die BUGA hübsch gemacht und der Vorgarten lieblich geharkt, dann kommt irgend so ein Hirnamputierter und weiß mit seiner spärlichen Energie nicht wohin … muss sowas sein?

grafitti

Lob

Lobt man zu viel, fliegt der Belobigte. hoch. weit. über die Dinge hinweg. Lobt man nicht, stürzt so ein kleiner Vogel tief. ins Bodenlose. ins Nichts. Lob kann beflügeln. in durchaus positiver Art und Weise. Hatte man einen schlechten Tag, den falschen Fuß zum Aufstehen benutzt, kann so ein kleines nettes Wort einiges wieder gerade rücken. Zaubert einem das Lächeln zurück auf die Lippen, lässt die schlimmen Gedanken über die Ausweglosigkeit fast in Luft auflösen. Aber eben nur fast. „Fast“ ist ja quasi ein halbes „Ganz“. Verhält sich wie „halbvoll“ und „halbleer“. Alles eine Ansichtssache. Persönliche Sichtweise. Lebenseinstellung. Eigenmotivation. Braucht man dann also Lob? Oder könnte man sich alleine aus einem Loch ziehen?

Rinderwahn, Wirtschaftskrise, Schweinegrippe, Vogelgrippe, Genmais … mal ernsthaft, sollten wir uns nicht alle unter der Erde eingraben und auf den jüngsten Tag warten? Oder ist der bereits gekommen?

Es passiert selten, aber so dann und wann kaufe ich mir den „Spiegel“. Diese Woche tat ich es, weil mich das Titelbild ungemein berührt hat. Und ehrlich gesprochen, auch ein wenig Angst machte. Zukunftsangst. Wie es so alles weitergeht. Ob wir alle bald verschimmeltes Brot essen müssen um wenigstens etwas Nahrung aufzunehmen. Was heute in einem Jahr auf dem Arbeitsmarkt los ist. Werden Fälle, was das sich kürzlich in Italien abgespielte Drama mit zurückgelassenen Kindern wiederholen oder gar zum Alltag werden? Werden die Braunen regen Zuspruch finden? Droht uns das 4. Reich?

So, oder so ähnlich fühle ich mich derzeit. Citalopram lässt grüßen. Alles scheint mir über den Kopf zu wachsen und diese riesige Wand vor meinem Hirn ist undurchdringlich.

Vielleicht sollte ich mit dem bloggen aufhören. Zum einem um euch mein Gejammer zu ersparen und zum anderen, weil ich eh kaum noch da bin. Da ist so viel in meinem Kopf. An Worten, Gedanken und Bildern, die danach schreien herunter geschrieben zu werden, aber dieses „aufraffen“ ist einfach nicht drin.

In ein paar Tagen werden die Tabletten endlich wirken. Vielleicht sehe ich dann Licht am Ende des Tunnels …

umpf!

da glaubt man, in der Weltgeschichte passiert so viel, dass der Briefkasten unter der Last der Printmedien zusammenbricht, und dann DAS!Supermarkt ALDI REAL LIDL etcpp

Glaubenssache…

In Zeiten des Werteverlustes und Glaubensabwanderung ist es doch immer wieder ein seltsamer Anblick Menschen am Sonntag morgen zu beobachten, die eiligst, hübsch gekämmt und reizend gekleidet die Kirchen ansteuern. Ausnahmen? Ich denke nicht. Wirtschaftskrise, steigende polizeiliche Anzeigen von von häuslicher Gewalt betroffener Frauen (und auch Männern!) und Verwahrlosung von Kindern lassen den Menschen nach etwas beständigen suchen. Der Glaube? Die Hoffnung? Wunschzaubergedanken?

Bisweilen ertappe ich mich auch dabei. Dass ich mich frage, warum das alles so sein muss. Und ob es überhaupt so sein muss. Ob ich etwas verkehrt mache. Ob ich falsche Entscheidungen traf und vielleicht gerade treffe. Ob diese wirklich falsch waren, oder eigentlich richtig, da sie mich zu einem Punkt führen werden, der mich eines Tages tapferen und stolzen Hauptes in den Spiegel blicken lassen. Ob es richtig ist, hier auf dieser Plattform mein Innerstes nach außen zu kehren. Warum der Mensch stetig nach Anerkennung und Lob sucht.

Ich glaube. An etwas. Nicht an jemanden. Ich glaube, dass es einen Plan gibt. Dieser bereits bei der Geburt feststeht. Und alle Fehltritte, alles Unglück und alle Missgeschicke, gar keine sind. Sondern nur wohl verteilte Eckpfosten auf dem Weg zum Ziel. Wie auch immer das aussehen mag.

Wünsche habe ich. So wie jeder andere sicherlich auch. Träume, Hirngespinste. Dinge, die mich die momentan schwierige Zeit besser überstehen lassen. Im Grunde meine kleine Insel auf die ich flüchte, wenn es hart auf hart kommt. Nur ein wenig verstecken, bis der gröbste Sturm vorrüber ist. Ich stelle mich der Situation. Nur manchmal, wenn es alles zu schnell, zu viel ist, dann zieh ich mich zurück. Ein klein wenig „aussitzen“. Dennoch ist es wichtig, nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Im Hinterstübchen zu behalten, dass alles irgendwann irgendwie besser wird. Sagt sich leicht, ist es aber nicht … 

big father is loving you

In der heutigen Zeit gehört es ja schon fast zum guten Ton Schulden zu machen oder zu haben oder sogar anzuhäufen. Da schreckt auch eine Landeshauptstadt nicht zurück. Geplant war alles größer und schöner und besser und weiter. Schlussendlich machte dann das knappe Budget einen Strich durch die Rechnung. Alles wurde irgendwie kleiner und feiner und ausgefeilter. Aber was sich die Macher mit DEM Bauwerk gedacht haben, bleibt der Bevölkerung wohl schleierhaft.

Buga 2009 Schwerin

Um den, hoffentlich zu hauf anreisenden, Besucherscharen die Möglichkeit zu geben Fußweg zu sparen und das blumenverliebte Auge zu entlasten, plante man eine Pontonbrücke. Im Grunde eine feine Sache, nur hatte man den frequentierenden Schiffsverkehr vergessen. Also baute man eine Brücke für die Brücke um den Schiffsverkehr weiter zu gewährleisten. Leider hatte man bei dem waghalsigen Projekt aber die Rollifahrer, Mütter mit Kinderwagen und gehbehinderte Personen vergessen. Ergo … man erfinde das Rad neu und errichte eine schwimmende Brücke in Form eines Wassertaxis für die Umschipperung der Brücke für die Brücke. Es lebe das Haushaltsloch!

Kundenirrungwirrung

hmmm … in meinem Abijahrgang war ich mit eines der Schlusslichter, was Mathematik anging. Selbst in dem von mir belegten Grundkurs war ich Bummelletzer.

Manchmal geh ich einkaufen. Lebensmittel, kleine Topfpflanzen und bisweilen auch Reinigungsmittel, die angebrannte Speisenreste in ungeeigneten Töpfen leichter lösen lassen.

Unten abgebildetes Produkt fand ich bislang toll. Ergiebig und sparsam in der Dosierung, angenehme Handhabung und auch kostengünstig.

Nun eine einfache Rechnung. Wenn die links abgebildete Flasche bei einem Inhaltsvolumen von 900 ml € 1,19 kostet und die rechts abgebildete Flasche, die nur wenige Wochen später im Regal stand, bei einem Inhaltsvolumen € 1,29 im Angebot kostet … rechnerechnerechne …

 

Pril SpülmittelPril Spülmittel Inhalt

… gestern nacht beim midnight walk mit wautz im Schaufenster entdeckt. Dass wir alle sparen müssen und um unseren Job bangen sollten, war mir ja klar, aber das das gleich visuell umgesetzt wird, grenzt an forscher Übertreibungswüterei. …wat´n tolles Wort!

wirtschaftskrise

Stimmen!

Im Grunde meines Herzens bin ich ja ne Furie. So mit kreischen, keifen, meckern, klugscheißen und allem drum und dran. Ich will meine Ruhe, mag morgens nach dem aufwachen nicht blöd von der Seite und auch nicht von vorn angesprochen werden und und und … nun, wo ich wieder gänzlich alleine lebe, höre ich Stimmen. Stimmen, wo eigentlich keine sind. Geräusche, wo keine sind. Knurren und knarksen und quietschen und knacken, wo eigentlich weder knurren noch knarksen noch quietschen oder gar knacken ist. Grund hierfür ist das unergründliche Gefühl der Einsamkeit. Eigentlich will ich gar nicht alleine sein. Aber irgendwie doch. Das Paradoxon namens „daor“ ist wieder unterwegs, ich weiß!

Ich bin´s. einsam . Nur um es einmal auf den Punkt zu bringen. Seltsam so ganz alleine in der neuen Wohnung. Mein Hund ist zwar da, aber ist ein wirklich schlechter Ansprechpartner. Ok, sie widerspricht nicht, dennoch gestalten sich Unterhaltungen sehr einseitig. ´n TV hab ich auch keinen. Geht im Moment auch finanz. betrachtet nicht. Radioempfang ist im Sauterrain auch höchstschwierig. Ich sollte mit dem stricken anfangen ……

jajaja

ich weiß ja, dass ich mich in letzter Zeit ziemlich rar mache. aber das ist ja noch lange kein grund gleich zu meinen ich würde kontakt scheuen oder gar jemanden nicht mehr lieb haben. dem ist ja nun wirklich nicht so.
alles wird gut, kinners!

ps. wow! 6 „ja´s“ in 4 Sätzen. grenzt an Rekord!

pieps

ich bin ein böses Kind ~ schlagt mich
ich bin ein nachlässiges Kind ~ ignoriert mich
ich bin ein verlorenes Kind ~ beschützt mich

nein, alles ist nicht wirklich sooo schlimm. dennoch hat sich viel in den letzten wochen und monaten getan. trennung, umzug, böse gespräche mit bösen menschen, neustartversuch in der alten heimat. bald kann ich wieder meine eigenen 4 wände bestaunen, ausschmücken und mich ein wenig ruhetechnisch hinsetzen. back to mothers home ist nun wirklich nicht das wahre, wenn man strikt auf die 30 zugeht.
im übrigen ist es ja bald soweit. am 21.03.2009 feiere ich meinen 29. burzelerdentag. für alle, die mir was schenken wollen. ja, ich wünsche mir etwas. das ihr genau an diesem tag und dann jeden weiteren tag mindestens 1 daumen für ca. 10 sec für mich und meine zukunft drückt. es ist schwer, plötzlich so alleine da zu stehen, wieder von neuen zu beginnen. nicht bei null, eher bei -176. aber auch das wird schon werden.
schenkt mir einen daumendrücker. das ist das schönste und größte geschenk, das ich auszusprechen wage.
an burzeltagen bekommt man ja nicht nur etwas geschenkt, sondern man schenkt auch selbst.
ich schenke euch meine worte wieder. dieses lange schweigen macht(e) einigen „angst“, weckte befürchtungen. diese sind aber unbegründet. mir geht es gesundheitlich gut, beruflich komme ich auch wieder auf die füße und das private … nun ja; das ist ein anderes kapitel *soifz`l*
ich knuddel euch alle, die mir auch so oft virtuelle knuddler sendeten und freu mich auf euer daumendrücken, welche ich sicherlich durch ein nervtötendes klingeln im linken ohr vernehmen werde.
bussi und drücki und knuddli und tschüß

geschichte..

Damals
auf des Wassers Decke
schwebte es dahin
das Glück der Tränen
getragen auf verliebten Händen.

Heute
in des Herzens Glück
fand es wieder den Weg
zurück in verliebte Seelen
getragen durch Verständnis.

Bald
in den Köpfen reinste Wünsche
geboren aus Worten
wird es werden
wie es sein soll.

Endlich
gefunden was es suchte
das Herz des Menschenkindes
ausgefüllte Leere
beschenkt mit Liebe.

verlorenes Kind …

das neue Jahr erst 40 min alt
dennoch Sorgen um die Daheimgebliebenen
Kummer um den eigenen Seelenfrieden
Winterdepression?
verlorene Liebe?
zerstörter Traum?
unsicher und einsam.
was geschehen wird.
egal ob dieses, nächstes oder letztes Jahr.
unsicher und ein wenig verloren.
vermissen.
dinge und menschen, die kraft schenkten.
wieder kämpfen.
eigentlich auf fallen lassen gehofft.
geglaubt gefunden zu haben.
hilflos wie an einem bahnhof.
unwissend, wann der zug einfährt.
unwissend, welches ziel er hat.
unklar, welcher zug es sein wird.
warten … dieses schreckliche warten.
ungewissheit und hoffen, alles möge gut werden.

Schlussstrich

1.) Ein Hoch auf die Neue Rechtschreibung. Ohne jene wären Worte wie Schlussstrich und Schifffahrt undenkbar.
2.) Einen lieben Gruß an alle da draußen. Auf dass ihr gut in das Neue Jahr hinüber kommt und alte Laster weiterpflegt anstatt unerfüllbare Pläne aufstellt.
3.) Danke an die, die mir ihre Hand hingehalten haben und auch noch hinhalten, auf dass das Aufstehen nicht so mühsam sei.
4.) Meine Vorsätze von 2007 habe ich nicht alle erfüllen können. Leider. Manche von ihnen aber schon. Und darauf bin ich schon ein wenig stolz.
5.) Für das Neue Jahr wünsche ich mir mein kleines Kreuz mit der Kritikfähigkeit endlich auszufechten, ein kleines Lachen, welches mich das ganze Jahr begleiten und Stärken soll und dass es allen meinen Lieben gut ergehen mag.

Ein frohes, gesundes und wunderschönes Jahr 2009.

krankheitsverslied

seelen teilen
worte schenken
süßholz feilen
hals verrenken
liebe erfragt
leicht verzagt
hohn geerntet
narben entfernte
selbst gefoltert
herzpervers hinabgepoltert.

miteinander auseinander

langsam strich sie entlang.
die kleine Grille.
auf ihrem Weg ins Niemansland.
schwer hingen die Flügel.
die Beine festgepresst am kühlen Körper.
ein kurzer Blick hinauf in das gleißende Licht.
die Augen schmerzten.
noch mehr als das kalte Herz in ihrem Körper.
die Grille lief.
ohne ein Ziel auf einem nicht vorhandenen Weg.
stolperte hie und da.
hustete, wenn der Staub auf der Seele drückte.
den Traum wollte sie wiederfinden.
irgendwo war er verloren gegangen.
damals. im Streit mit der grauen Wolke.
im Streit wer Daseinsberechtigung hatte.
der Regen, der den trockenen Boden tröstete.
oder das zirpen der Flügel, der den Tieren die Nacht anzeigte.
sie stritten furchtbar.
die Wolke verschwand.
vor langer Zeit.
hinter der Sonne.
und die Grille verstummte.
vor langer Zeit.
aus Stolz.
die Nacht würde bald hereinbrechen.
kühle Luft mit sich bringen.
und vielleicht auch den Regen, der den Staub von den Flügeln der Grille waschen würde …

Kampf.

mit dem Strohhalm in der Hand
kämpfend gegen Orkane.
sie aufzuhalten versuchend sich in den Weg stellt.
stolz erhoben den Halm haltend.
tief eingeatmet, fest entschlossen zu kämpfen.
gegen einen Feind, der nicht greifbar ist.
spürbar. der einem die Luft nimmt. die Kehle zuschnürt.
Bewegungen unmöglich macht.
dennoch triumphiert der Wille.
Wille, tief im Herzen verwurzelt.
erwachsen aus Verbundenheit.
genährt durch Zuneigung, Liebe.
Der Wille ist stark.
Der Orkan ebenso.

Advent, Advent ..

.. der Anus brennt.

Ja, Leute, es ist wieder soweit. Lebkuchenzeit und Glühwein satt, bringt beim Froilein daor wieder lustige Dinge zum Vorschein bzw. auf direkten Wege in die Keramikabteilung. Ich erspare euch Details und verwöhne lieber mit meinem Blick aus dem Klofenster. Besser gehts doch nun wirklich nicht mehr …

klofensterview

Es gibt einen Gott! *hust*

Kürzlich fragte ich nach der tatsächlichen Bestätigung, ob es „ihn“ wirklich gäbe. Nun ja … ich für meinen Teil kann behaupten, dass es da wohl etwas geben mag, denn, ich muss von Vollmilchschokolade immer husten. Keinen Schimmer warum, is aber so. Nun hab ich mir zeitlebens immer meine Lieblingsnascherei in herber Zartbitterschokolade gewünscht. Genuss ohne Hustenreiz, quasi! Und siehe da …

ferrero-rondnoir

Meine Freude kennt keine Grenzen!!! Ich war so aufgeregt, dass das Bild verwackelt wurde. Hey…wen kümmerts? Ich hab die Biester aufgefressen und lieg nun zufrieden und bauchreibend hier in der Gegend herum. Wohlsein, Kinners …

Bewegung

Es ist schon beachtlich, was ein Mensch so alles erreichen kann, wenn er wirklich will und wenn er jemanden hat, der ihm kräftig den Allerwertesten tritt. Liebgemeint, natürlich. Sicherlich ist es schwer, das Arschtreten zum Einen als solches anzunehmen und zu erkennen und zum Anderen dieses auch positiv umzusetzen. Wo wir wieder bei meinem leidigen Thema der Kritikfähigkeit wären. Damals versprach ich daran zu arbeiten und Kritik nicht als Beleidigung zu erachten, sondern als Antriebsmittel. Als den besagten Tritt in den Arsch. Die Augen endlich zu öffnen und auch mal weiter zu denken, als nur bis vorgestern. Das ist fast auf den Tag genau 1 Jahr her …

Gestern war gestern. Heute ist heute. In der Vergangenheit zu schwelgen, Dinge auszugraben, die bereits modernd unter der Erde dahinsiechen und sich krampfhaft an alles Schlechte der vergangenen Zeiten zu erinnern, bringt einen keinen Schritt vorwärts. Kopf hoch, Brust raus, ganz tief Luft holen und rein in den Schlamm der verdrängten schlimmen Dinge. Manchmal ist es wirklich nicht so schlimm, wie man immer dachte. Peinlichkeiten, die man sich in schillernsten Farben ausmalte, sind nichtig. Kaum erkennbar und im Licht der Freude unsichtbar. Nicht existent.

Omi sagt ja immer „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“. Wo sie Recht hat, hat sie Recht. Man muss nur Mut haben. Endlich seinen Schatten zu überwinden, seinen Schweinehund im Klo runterspülen (wobei wir wieder beim Thema Proktologie angelangt wären) und die Büx feste hochziehen und losstapfen. Ist gar nicht so schwer, wenn man erst einmal im Tritt ist.

Nur Zeit braucht man. Ein wenig Nachsicht und ein paar liebe und aufmunternde Worte, die einem das Kämpfen nicht so schwer erscheinen lässt. Quasi der Ritter an der Seite, der billigend das nasse Nachtlager am glimmenden Feuer hinnimmt und auch die Nase nicht rümpft, wenn die Socken nach langen Märschen durch das Dickicht der Sorgenfältchen ein wenig müffeln. Einem die schwere Hand zur Hilfe reicht, wenn man ganz unten liegt und aufzugeben wünscht, weil der Wall der Aufgaben unüberbrückbar scheint. Das Lächeln, dass Grübchen in das zerfurchte Gesicht zaubert und Pergamenthaut wie ein Babyarsch erstrahlen lässt.

Ein Freund, der einem in den Arsch tritt.

breathless…

Schon einmal gefühlt, wie sich die Muskeln am Rücken zusammenziehen?
Schon mal gefühlt, wie Tränen aufsteigen? Unweigerlich und schmerzend?
Schon einmal gefühlt, als würde die Luft im Raum nicht zum atmen reichen?
Ich weiß nicht, was es ist, aber diese Musik hat es geschafft …

music

Wortmalerei

…… einst bat ich euch um Worte. ( Link )

Heute schenkte mir ein Freund ein wunderbares, auf dass ich wieder malen konnte.

 

Eines Tages,
in dunkler Nacht,
wird der Beginn
unendlich werden.

Tränen werden fließen
über lachende Felsen.
Vögel mögen schweben
über kriechende Schwere.

Der Friede der Seele
wird kämpferisch dem Geist trotzen.
Das Rauschen der Gedanken,
die Stille vertont.

Kinder werden rufen;
durchbrechen das Wachstum.
Das der Worte, das der Emotionen.
Das der Verlorenen, das der Glücksbringer.

Du wirst Ruhe finden.
In dir.
Du wirst siegen.
Seelenfrieden.

Gibt es einen Gott?

Wenn ja, warum verschont er uns nicht vor Sendungen wie „DanceStar2008″ powered by o.b. Tampons?

Wenn ja, warum quält er mich mit terroristischen Anrufen meiner senilen Tante jeden Freitag nachmittag?

Wenn ja, warum foltert er uns mit Viva und MTV, die furchtbare Songs rauf und runter dulden, bis 80% der zuschauenden männlichen Zielgruppe impotent sind?

Gerade wieder habe ich Bellini mit ansehen müssen. Ich bin noch immer kurz vor dem Brechreiz und ein seltsames Klingeln höre ich auch in meinem Innenohr. Werde ich jemals wieder normal atmen und leben können? Werde ich mich jemals wieder an der Schöhnheit der Natur erfreuen?

Wir sollten eine Klageschrift verfassen, dass der schlimmste aller Songs aufgenommen und in eine Kapsel verschlossen wird. Diese ins Weltall jagen und somit außerirdisches Leben von unserem Planeten mit 100%er Sicherheit fernzuhalten.

sensation de déjà-vu

Es liegt mir fern, mich über George Michael zu beschweren. Ganz im Gegenteil. Ich bin einer seiner größten Fans. Selbst mit der elektrischen Zahnbürste zwischen den Zähnen kann ich alle seine Songs mitsummen und hey … vor 2 Jahren stand ich mit meiner OberlieblingsmegaknuffelCousine in der 1. Reihe seines „25″ Konzerts in Hamburg. OK, der Mann ist schwul, aber ich könnte dennoch vor seiner Ausstrahlung auf die Knie gehen. Ziemlich klein gewachsen ist er, falls jemand den reizenden Georgıos Kyrıakos Panayıotou noch nie gesehen hat. Mit dem Tanzen hat er es auch nicht sonderlich, und seine „Performance“ auf der Bühne … nun ja, lassen wir das. Was wollte ich? Ach ja … Schorsch, der alte Knabe hat ja ganz viele tolle Songs gemacht, gesungen und es bricht mir jährlich das Herz, wie er verheizt wird. Ich kann es nicht mehr hören. JEDES Jahr wieder. Pünktlich zur Winterzeit. Manchmal sogar schon im November. Ah, wir haben ja noch November! Oh Freude. Ich kann es nicht mehr hören. Singe aber dennoch immer wieder mit, wenn es kommt!

LAST CHRISTMAN by Wham©

Hier der Beweis, den ich unter Einsatz meiner Stimmbänder und der morgendlich unbeweglichen Hüfte geschossen hab!

last-christmas-george-michael-wham

georgios-kyriakos-panayiotou-george-michael-wham

Die Muschi liebt es blutig!

Unsere Muschi, naja, eigentlich ist es ein Muscherich, also unser Hauskater Ferdinand, hat ein Problem. Ein großes! Dieses Problem trägt den Nick DAOR oder ist aber auch unter Rufung von Jani ebenso ansprechbar. Das verlauste, streuende und miesgelaunte Fellknäuel hat es sich zur Aufgabe gemacht, mich in den Wahnsinn zu treiben. Mit seinen 15 Jahren kann man diverse senile Handlungsabläufe bzw. -stockungen ja nachvollziehen, aber das gibt ihm noch lange nicht das Recht mich zu quälen. Mich und meinen kleinen dicken Hund. Des nächtens streunert er ums Haus, fängt Mäuse, reißt ihnen unter brutal sadistischen Wegen den Kopf ab und schlingt ihn hinunter. Mir will er aber tagtäglich weiss machen, dass er für das Trockenfutter vom Lidl zu alt sei und seine Zähne diese Strapaze nicht mehr mitmachen. Stattdessen kauf ich, blöde Kuh meines Zeichens, das teure und nährstoffarme Sheba und Katzenmilch. Weil dieses Vieh mir ja sooo leid tut. Der arme Kater. Sein armes altes Gebiss. Drecksmistvieh! Nachts steht er vor meiner Haustür, maunzt in einer Lautstärke, dass mein Hund rebelliert (sie HASST Katzen noch mehr als ich) und frisst dann genüßlich und süffisant grinsen den Mäusekopf. UNd jeder, aber auch wirklich jeder, der mir weiss machen will, dass Katzen pussierliche Tierchen sind … DA! Dieses Bild spricht eine deutliche Sprache. KATZEN SIND BÖSE!

muschi-maus

muschi-maus-tod

miezmiezschnurr

Es gibt da so einen Kater. So ein richtig verwöhntes, dickes, buschiges und männliches Miststück namens Paulo Azzoni. Ein „von“ und „zu“. Dem Titel ungeniert folgend ziemlich arrogant und miesgelaunt. Hauptbetätigungsfeld: Plastikmüll. Erkennungsmerkmal: Ringelschwanz. Codename unter der Straßengangkatzenfamilie: Waschbär.

Das Biest hat Mundgeruch. Fürchterlichen sogar. Ich dachte schon, Sissi könnte mit ihrem Hauch des Todes Mensch und Artgenossen narkotisieren, aber Kollege Paulo stellt sie in den Geruchsnerven beleidigenden Schatten.

Nach eingehenden Hobbyuntersuchungsversuchen auf dem heimischen Küchentisch stand eines fest. Paulo hat ein Dentalproblem. Ein großes. In Form eines faulenden Reißzahnes. Er wehrte sich. Krallte sich an das schöne Funier des teuren, kürzlich erstandenen Ikeaholztisches und fauchte, als bewerbe er sich auf die Ersatzrolle des Khan im Dschungelbuch. Half nüscht. Frauchen packte ihn. Unter Einsatz ihres Lebens und der frisch manikürten Nägel und schob sie ihn kopflastig in sein Luxustragetäschchen. Aber was nützt all der Luxus, wenn das Biest stinkt und dentaltechnisch auf dem absteigenden Ast steht? Nichts.

In der Kleintierpraxis angekommen, bereits wartende Nager und Hunde ignorierend, kam Paulo auf den Metalltisch. Kalt, noch feucht von der vorangegangenen Desinfektion und irgendwie glibschig rutschig. Kurzer Blick der anwesenden Tierärztin aus den Stinker. Die Helferinnen drehten sich angewidert weg. Hey … Paulo stinkt, aber das ist nun mal deren Job. Opfer bringen wir alle. Ich selbst musste kürzlich ein Häufchen von Sissi in einem JackWolfskin Store wegmachen, nachdem sie sich so heimisch fühlte und der Natur freien Lauf lies. Animiert durch die Wasserplätschergeräusche und dem Vogelgezwitscher aus den Lautsprechern dem natürlichen Drang der Verdauungsentleerung nachging. Aber das ist eine andere Geschichte … Die Tierärztin fummelte umher, vergaß jegliche Contenance um das arme Tier zu betäuben und riss dem Stinker den Reißzahn mit einer glänzenden und totbringenden Pinzette aus der Schnute. Das Blut spritze, die Helferinnen kämpften mit dem Brechreiz resultierend aus dem aufsteigenden Modergeruch aus dem Zahnkanal, Frauchen Geichtsfarbe passte nun perfekt zum frisch manikürtem Nagelweiß und Paulo freute sich über allerlei Sternchen und Glitzerfunken vor seinen Äuglein.

Dass die Ärztin sich den gammeligen Zahn nun auch noch eingehend interessiert betrachtete, war selbst für mich zuviel. Überall kotzgeschwängerte Luft, sich krampfhaft auf den Beinen haltende Damen und ein Fellbüschel total am Ende seiner Nerven, kauernd auf dem kalten Stahltisch.

Dieses Matyrium kostete 23 Euronen, Brechreiz inclusive. Frauchen machte direkt einen Termin für nächste Woche. Zum Leidwesen der Tierarzthelferinnen. Narkose wurde vermerkt. Dem Zahnsteinentfernen steht nun nichts mehr im Wege. Ordnung muss sein.

Wie gut, dass Paulo davon noch nichts weiß! Er schlürft seine Katzenmilch und träumt von weichen Brekkies. Das arme Vieh.

paulchen

Worte.

Worte,
erklärend und raumerfüllend -
oder verletzend und auseinandersteuernd?

Reden ist das Salz in der Suppe?
Sorgen teilen. Emotionen gemeinsam durchleben.
mit den Augen zu sprechen, ist reden.

nur manchmal sind Worte wie offen klaffende Wunden,
breitgerieben mit Salz und stumpfer Haut.

brennen im Ohr und Kopf. schrillend laut.
wie ein Schlag. dumpf, unvorhergesehen.

Worte verletzen. aus Hass und Wut dahingerotzt. nicht darüber nachgedacht. 
Worte manipulieren. wohlweisslich eingesetzt dem eigenem Willen entsprechend.
Worte pushen. werden sie nur gehört oder gelesen ohne Diskussion.
positiv wie auch negativ.
Worte zerstören. wenn sie nicht ausgesprochen werden.

ich mochte immer Worte.
nur im Moment fehlen sie an wichtigen Stellen.
schmerzen dafür an anderen.
ich brauchte immer Worte.
um zu glauben.
um zu verstehen.
um zu fühlen.

so wichtig sind manchmal drei worte im leben.
manchmal auch nur eines. aber manchmal auch 1000 gedruckte Seiten davon.

juuuuhuuuu !!!

Die Bloggerwelt hat mich wieder.

Ich habe eine wunderbare Zeit verlebt, gelacht, gelebt, geliebt, geatmet, erlebt, verarbeitet, registriert, gekostet, gespürt …

uhuhuhuuurlaub

… wollte mich nur schnell abmelden. Werde ne Zeit nicht da sein und euch mit meinen proktologischen Ergüssen (igitt, das resultiert gerade ziemlich eklige Kopfkinobilder) verschonen.

Dem Basti, meiner kleinen Schnullerschnute, wünsche ich alles alles Liebe der Welt. Und Kleiner, du hast meine Email Adresse … denk mal an mich, wenn du an einem vereinsamten I-net Café vorbei schlenderst. Ick werd dich vermissen tun.

Roland, mein süßer Held mit großen Ruhm des www in österreichischen Sphären … sag deinem holden Weibe schon mal Bescheid, dass ich sicher bald auf sie zukommen werde, wegen einer Bestellung feiner Bettwäsche. Schlicht, weiß und Stoffknöpfe. Ich fahre derweil diesen unglaublichen Magneten in meiner Rennsemmel umher und bin so stolz dieses einzigartige Stück seiner Art beherbergen zu dürfen.

Mino … wir werden fliegen. Bald. Sehr bald.

und alle anderen … ich knuddel euch ganz feste. wir lesen uns bald wieder.

Das kleine Jani-Kind

…kein Kommentar…

Die Suche nach der Rennsemmel & Der Blick aus dem Fenster

Schneeweißgoldener Herbst

Irgendwie hatte ich mir den goldenen Herbst ja anders vorgestellt … grübel …

 

Ps. Liebe Gemeinde. Bitte entschuldigt mein Schweigen, aber ich bin verliebt. In einen Menschen, der mein Herz umarmt, der meine Seele küsst und mein Wesen liebkost. Wenn ich darf, werde ich auf ewig bei ihm bleiben. Wenn es geht, werde ich unter seine Haut kriechen um ihn so nah wie möglich zu sein und wenn ich kann, dann werde ich alles erdenkliche und menschenmögliche tun um diesen kleinen wunderbaren Schatz bis zum Ende meiner Tage in mir zu tragen. Ich liebe ihn sooo sehr.

Mithilfe!

Ende der 80er des vergangenen Jahrtausends lief im Fernsehen eine Kindersendung.

Zu sehen war ein älterer, weißhaariger Mann, der an einem Schreibtisch saß. Um ihn herum standen immer Kinder.

Er fragte in die Runde welches Tier er denn heute zeichnen sollte. Die Kinder durften sich ihr Fantasietier dann selbst zusammen stellen. Quasi den Kopf eines Elefanten, den Hals einer Schlange, den Körper eines Esels etc. pp.

Mir ist diese Sendung in Form eines nächtlichen Traumflashs eingefallen. Könnte es sein, dass sie „ZapZarap“ hieß? Ich suche schon seit Tagen auf Youtube. Finde aber nüscht.

Wenn also jemand helfen kann … wohlan!

Aggressionsobst

Da macht und tut man. Befreit die Biester aus dem Supermarkt. Schleppt sich ab. Verpasst ihnen ein schönes Körbchen und befreit sie von diesem nuttigen roten Kunststoffnetz und dann erntet man nur Undank. Drecks-Orangen. Haben sie sich doch heimlich Reste des roten Kunststoffnetzes zu einer verachtenen und diabolischen Visage geformt. Scheißobst! Ich werde mich rächen … morgen. Mit einer Saftpresse und einem stumpfen Messer. Aufschlitzen werde ich sie. Alle miteinander. Und dann mit meiner puren Frauenpower in der Saftpresse langsam auslaugen. Immer wieder hab ich´s gesagt: „…legt euch nicht mit mir an!“. Und morgen beginnt mein Rachefeldzug. *rostiges Ikeamesser zwischen die Zähne klemme und nach Beute Ausschau halte*

ohne Worte…

… naja, fast ohne. Ursprünglich hielt ich mich für nicht ganz sauber. Aber das, was da heute am driveIn hinter mir stand, verschlug mir die Sprache.

EndlosPMSschleife

Ja, Dan, du wolltest es ja nicht anders. Ein dauerhaftes Leidenssyndrom wünschtest du dir? DA HASTE ES!

Achtung … bissig!

Proktologisches hab ich nicht zu vermelden. Schreiten wir also zur nächsten Kategorie … PMS … jaaaaaa, ihr lieben Männers. Klein Jani wird heute zum besten geben, wie sehr sich Frauen in aller Welt Monat für Monat für Monat quälen müssen nur um eure Frucht in unseren Körpern austragen zu können. Selbst bei der Geburt helft ihr nicht. Hockt stattdessen in der Kneipe an der Ecke und sauft euch schon mal das „Vatersein“ schön. Dreckschweine. Alle miteinander.

Zur Schwangerschaft hat es bei mir ja noch nicht gereicht. Dafür aber allmonatlich zu Krämpfen, Übelkeit, Durchfall und Fressattacken! Hätte mein Papa nur die Socken beim Sex angelassen. Dann wäre ich heute n Kerl, der sich an den Eiern kratzt und im stehen pinkeln kann. Aber neiiiin. So etwas kann sich Weibchen ja nicht aussuchen.

Stattdessen darf ich mich mit seltsamen Gelüsten rumquälen. Salamibrötchen mit Nutella und gerade eben hab ich ne Schale Weintrauben ohne Kerne aber dafür mit Kräuterquark gegessen. Ich kann mich nicht dagegen wehren! Aber die vormenstruale Fresserei ist ja nicht das schlimmste. Übermorgen werde ich leiden. Wie ein kleines Ferkelchen, das verwurstet werden soll. Mit Bauchkrämpfen, Brechreiz und Aggressionen, die jenseits von gut und böse liegen.

AAAAABER … heute hab ich ein Pilotprofekt gestartet. Ich führe meine Aggressionen und Fressgelüste auf einen extrem niedrigen Blutzuckerspiegel zurück. Folglich hab ich mich vollgestopft mit so viel Zucker, dass ich sicherlich die nächsten 3 Tage und Nächte durchmachen kann. Aber vielleicht hilft es ja gegen das Aua im Bauch und vor allem gegen das Aua, das ich anderen zufügen möchte.

Greift zu Kinder. Bis auf diese kleinen rosa Knubbelkegelchen und die weißbauchigen Frösche sind noch fast alle da. Nur muss ich dazufügen … es handelte sich um eine 2,5 kg Superdupergroßpackung.

Statikgefährderin

Als bekennende Jack Russelin hat meine Kleene ja keinerlei Scheu zu graben, zu buddeln und anderen Viecher hinterherzurennen Bislang unterstützte ich ihren Jagd- und Buddeltrieb mit anfeuernden Worten wie „jaaaa, wo is die mauuuus?“ oder „suuuuuuuch!“ oder aber auch ein herrschendes „mach sie kalt die kleine fette Flohschleuder!“. Bislang gab es auch nie einen Grund zur Besorgnis. Das Haus war Ungezieferfrei und meine Fußhupe wurde artgerecht gefordert. Nur gestern nachmittag wurde mir dann doch ein wenig übel. Seit Tagen wunderte ich mich, wo Madame hin ist. Stundelang war sie weg und kam dann plötzlich dreckbesudelt und schwanzwedelnd wieder heim. In den späten Nachmittagstunden machte ich mich auf Kontrollgang. Irgendwo musste die Töle ja sein … Nun ja. Ich fand sie. Gleichzeitig war ich froh und auch entsetzt. Dieses kleine Mistvieh budelte seit Tagen Betonteile aus, die sicherlich einen Sinn und Zweck bezüglich der Haus- und Wegestatik verfolgen.

 

Mein neuestes Haustier „Archibald“ floh mit riesigen Sprüngen in die Freiheit. Nun ja … ob das so eine gute Idee war bei Außentemperaturen von -4°C und Schneeregen?

Müde bin ich, geh zur Ruh,
schließe beide Augen zu.
Vater, lass die Augen dein
über meinem Bette sein.
Hab ich Unrecht heut getan,
sieh es, lieber Gott, nicht an,
deine Gnad und Jesu Blut
machen allen Schaden gut.
Alle, die mir sind verwandt,
Gott, lass ruhn in deiner Hand;
alle Menschen, groß und klein,
sollen dir befohlen sein.
Kranken Herzen sende Ruh´,
müde Augen schließe zu.
Gott im Himmel halte Wacht,
gib uns eine gute Nacht.
wollte ich ursprünglich schreiben. dann entschied ich mich in Anbetracht meines körperlichen Zustandes anders:
Durchfall hab ich, geh zur Ruh,
kneife meinen Anus zu.
Schüssel, erbarme dich mein,
auf deiner Brille fest zu sein.
Feuchtes Papier in langer Bahn,
benutzte ich, zu meiner Scham.
Brennend tut nicht gut,
Charmin macht den Schaden wieder gut.
Muskel sind nun arg entspannt,
ebenso die rechte Hand;
Fissuren, groß und klein
werden bald verheilet sein.
Genieße meine wohlige Ruh`
des Nächtens in den Kissen nun.
Porzellan gib nun Acht,
dass es nicht bald wieder kracht.
Schlaft schön ihr kleines Perverslinge da draußen *küssi*

KillerKälteKöter

morgens, 07.30 Uhr in Deutschland.

weit, weit entfernt, von menschlichen Wesen nur dünn besiedelt.

Wir schreiben den 04. Oktober

und missachten den kalendarischen Herbst um direkt zum Winter zu wechseln.

Scheißdreck, ist das kalt!

Ach … bevor ich es vergesse zu erwähnen … ich hasse Schnee!!!

Sissi übrigens auch. Sie weigert sich seit 17 Stunden pinkeln zu gehen.

Mal sehen, wann ihre Blase über die KillerKälteKöter Einstellung siegt.

Leonardo da Vinci, jr.

Hätte er nicht schon Eltern, würde ich ihn adoptieren. Ein kleiner Gast in meinem Haus malte vor einigen Tagen ein Bild für mich. Er ist 5 Jahre alt. Ich fragte, ob er seinen Namen schon schreiben könnte, denn alle Kinderbilder werden bei uns im Flur aufgehangen. Er schaute mich an und fragte „in welche Richtung?“. Bin anfangs nicht dahinter gestiegen. Er schrieb seinen Namen und meinte dann, er könnte ja auch noch das Datum dazuschreiben. Ok. Und dann bin ich ins stocken gekommen. Der kleine Zwerg ist Linkshänder und schrieb spiegelverkehrt. Ich sagte ihm, dass seine Zahlen aber merkwürdig aussähen. Woraufhin er die Jahreszahl wieder richtig schrieb. Als umgelernte Linkshänderin ist mir dieses Phänomen bekannt und freut mich dennoch jedes Mal wieder, wenn ich es bei Kinder wieder erleben darf. Ich hoffe, man lässt ihn weiterhin mit der linken Hand schreiben und malen. Es ist eine wunderbare Gabe.

Nachruf

Liebe Familie Mausezahn.

Der tragische Verlust eines ihrer Familienmitglieder ist mit keinen Worten der Welt zu beschreiben. Einzig allein meine aufrichtige Anteilnahme und meine ehrliche Entschuldigung könnten den vorhandenen Schmerz ein wenig erleichtern. Ihr Familienmitglied Pelznager XI. war in seinem Tun, Buddeln und Gängegraben herausragend und hat zum Wohle des aufgelockerten Boden und deren regenwurmigen Bewohner nachhaltig beigetragen. Möge er in Friede ruhen …

   

Mitternachtpoesie

lass uns eine bootstour machen
das wetter ist so wundervoll.

lass uns schwimmen gehen
das meer ist so wunderbar kühl.

spring hinein und dreh dich um.
sieh, wie deine Sehnsucht davonrudert.

salziges wasser ätzend in den augen
schwere luft in den lungen.

kämpfe um das überleben in den fluten der einsamkeit.
©daor 2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufwachlyrik

ich kann ihn riechen
den Schlag des Schmetterlingflügels
verloren und doch befreit
sein Duft durchflutet Seelen
erhellt den Moment der Einsamkeit.
©daor 2008

 

 

Kommt Zeit, kommt Schubbern.

Getrieben von Müdigkeit und kalten Füßen, wandelte ich die Nacht hindurch auf der Suche nach einer Wärmequelle. Draußen ist es mittlerweile zwar schon wieder sonnig, aber noch immer saukalt. Als echte Frau MUSS ich kalte Füße haben, denn sonst verriete ich meine Genossinnen. Nun gut … ich, platschenderweise mit bläulich gefärbten nackten Füßchen durch die Wohnung streifend, rief mir meine Wärmflasche wieder in das Gedächtnis. Zu müde, den Wasserkocher zu bemühen um heißes H²O in jenes Gummibehältnis zu füllen, irrte ich umher. „Jetzt eine männliche Wade zum schubbern“, dacht ich mir. Im Sommer, wenn es draußen kuschelig warm ist und die Stadtmenschen ungeniert Fenster öffnen, um nicht in ihrem eigenen Mief zu ersticken, hört man ja lustige Geräusche. Von „zzzzzz“ bis „oooohjjjaaaaa“ und „gnaaaaah“. Letzteres sind Männerschreie, deren warme Waden durch eisige weibliche Füßchen maltretiert wurden und die Körpertemperatur schlagartig um 18°C fallen lässt. Ich mach das ja auch. Das zzzzzz“ und „oooohjjjaaaaa“ . Oftmals aber auch dieses wohlige „hmmmmm“. Schön, wenn man behaarte männliche Waden hat, an denen man sich warmschubbern kann. Wenn ich es folglich genauer betrachte, ist der Winter doch nicht so übel. Muss nur noch ein männliches Wesen her, dem ich mit Knopfaugen anschauen kann um mich dann an seiner maskulinen Hitze zu erwärmen. Ich geb ja auch was zurück. frigus pedii, wie der Lateiner sagt, mit ganz viel amatio. Da kann sich die holde Männerwelt noch so drehen und wenden … es wird sich nichts an der Tatsache ändern. Münze werfen und auslosen, ob man(n) Single bleibt, oder Angorasocken stricken lernt oder oder oder. Männer! Ihr braucht uns Frauen um euren hohen Blutdruckspiegel mittels unserer Füße wieder nach unten zu treiben. Um andere Körperumschmeichelungen kümmern wir uns dann dankend.

Einen warmen und feuchten Dank an Herrn Eitler zur grafischen Untermalung und somit zustimmender Artikulation meiner weibischen Worte. Roland, die Frauenwelt ist stolz auf Dich! *kuss*

ohne Worte …

Schuss

Liebes Tagebuch, liebe Gemeinde.

Die Hexe hat mich geschossen. Gestern. Blöde Schlampe. Ich lief den ganzen Tag wie ne arschwackelnde Ente durch die Gegend und kam dem gefühlten Alter von 86 Jahren immens entgegen. Duschen, baden und auch Ruhe halfen nichts.

Auf dem Spielplatz hab ich dann 2 Kinder vom Klettergerüst verscheucht und sie wild beschimpft, als sie aufmüpfig meinten „du bist alt. setz dich auf die bank, wir spieln hieeeääär“. Hoffentlich bekomm ich keine Anzeige, aber die Kröten müssen ja schließlich mal lernen, wie grausam die Welt ist. Und wenn schon, dann wenigstens von mir.

Meine lächerlichen und jedem körperlich behinderten in Graus und Schrecken versetzenden Übungen halfen genauso wenig, wie der klägliche Versuch mich auf dem angrenzenden Barren auszuhängen.

Daheim angekommen, dröhnte ich mich mit 2 Kurzen und 2 Schmerztabletten zu. die 13 Stunden Schlaf bekamen mir wirklich wunderbar.

Heute werd ich wohl zum Arzt gehen, damit er meine Wirbel wieder ordentlich sortiert und mir endlich mal wieder ein männliches Wesen an die Wäsche geht.

ich berichte dann.

ergo

Folgendes hat mein Test ergeben:

  1. im Netz sind richtig viele kranke Menschen
  2. viele scheinen arg schlimme proktologische Probleme zu haben
  3. diverse Personen neigen dazu ihre Schwiegermütter ficken zu wollen
  4. einige sind fotografisch unbedarft und benötigen dringend Fachberatung
  5. wieder andere sind pädophil
  6. die meistgesuchten Begriffe waren: Clit, Sodomie, Arschficken und  Koprophilie
  7. und ein Großteil hat medizinische Differenzen

… seltsames Völkchen. Irgendwie bin ich stolz zu dieser Erkenntnis beigetragen zu haben. Huldigt mich, ihr unwissenden Ratten! kussdrückknutschknuddel

Test

nur mal so ein Test um die Perverslinge anzulocken. Anhand der tagwolken seh ich ja dann, wonach perverse kleine schmierige Kerle der Spezies Mann suchen. Also:

… Schlagworte sind unten zu finden. Das sprengt sonst den Rahmen!

… mehr Wortschöpfungen fallen mir nicht ein. Ich bin anscheinend nicht pervers genug. Postet mir, wenn noch was tolles fehlt!

Krankenmagnet

Kinder, ich mach mir Sorgen. Wirklich ernsthafte Sorgen. Zum einen über den Weltfrieden und zum anderen über die Millionen, ach Milliarden, von kranken Menschen da draußen. Einige von ihnen besuchen mich sogar. Virtuell sind sie auf der Suche nach anderen Infizierten. Um es ehrlich zu sagen, bin ich schon etwas irritiert, dass sie ausgerechnet mich dafür aufsuchen. Wo ich doch so ne nette und unschuldig unbedarfte Nonnenschülerin bin! (wehe irgendjemand sagt jetzt was anderes!!!) :)

4. Reich

Ich hatte gehofft, der Kelch ginge an mir vorrüber. Ich würde nicht in das Räderwerk geraten. Hätte mich geschützt, so gut es ging. Ich nutzte keine Kreditkarten und auch nicht diese lächerlichen Paybackdinger. Habe keinen Chip auf meiner Krankenkassenkarte, weil Privat und wende niemals Bluetooth oder so einen Dreck an. Zahle alle Rechnungen grundsätzlich bar bzw. per Überweisung und halte meine persönlichen Daten weitesgehend geheim. Aber all diese Vorsicht half nichts. Sie haben mich erfasst und ich kann mich nicht dagegen wehren. Was kommt als nächstes? Chipinplantate bei Neugeborenen? Immerhin wird jedem Kind nach der Geburt Blut entnommen. Angeblich zur Vorsorge. Aber wer sagt, dass das Blut mit DNA etc pp nicht archiviert wird? Ich finde die Aktion der Bundesrepublik Deutschland grenzwertig. Der Überwachungsstaat wächst und gedeiht und uns sind die Hände gebunden. Irgendwie bin ich dann aber doch glücklich, dass mir nur ein Brief ins Haus flatterte und mich über meine lebenslänglich verbindende Nummer informiert und nicht, wie schon einmal in der deutschen Geschichte, die persönliche Nummer am Unterarm eintätowiert wird.

Eiszeit

Es scheint zwar die Sonne, aber es hat trotzdem nur 3°C. Ich friere. Sehr sogar. Erwähnte ich schon, dass ich den Winter hasse? Dass mir dann immer alle Knochen weh tun und ich unter permanenter Blasenentzündung leide? Ich brauche meine Nägel nicht mehr zu lackieren, weil die eh schon von alleine blau sind und ich wurde bereits auf offener Straße von der Vereinigung der anonymen Alkoholiker angesprochen, weil meine Nasenfärbung Rudolph, dem Rentier, konkurrenzlos in Nichts nachsteht. Ich leide unter leichten Verbrennungen der Fußsohlen, weil ich ohne Wärmflasche nicht einschlafen kann, und das Ding kontinuierlich viel zu heiß ist. Selbst mein Hund friert bitterlich, dass ich sie sogar heute früh in meinem Bett gefunden habe!

 

ich will den Sommer zurück!!!

Bitte.

Trugschluss…

Da meine Lütte heute ihren 3. Geburtstag feiert, wollt ich mal was klarstellen. Sie ist nicht zickig. Auch nicht verwöhnt. Und n Kläffer ist sie schon dreimal nicht. ok, manchmal koche ich für sie. Sie bekommt nur erstklassiges Futter, schläft auf einer eigens für sie handgenähnten Patchworkdecke (ich habe 8 Monate daran genäht!), wird zugedeckt, wenn sie friert, muss außer „Sitz“ und „Bleib“ keine Kunststückchen aufführen und geht immer als Erste durch die Tür. Happy Birthday mein kleiner Pupser :*

Edit: Nachtrag, da Beschwerden bezüglich der Decke kamen *grins*

(damals noch im „Arbeitsprozess“)

(Sissi mit 4 Monaten auf ihrem „Schatz“)

(Sissi in ihrer ersten Nacht bei uns *verliebtgugg*)

Pfandarmut

Irgendwie ist es ja schockierend. Da geht man nichtsahnend einkaufen und bleibt vor so nem Regal stehen und denkt sich: Die armen Alkoholiker. Echt. Die Frauen und Männer, die nur mit dem nötigen Pensum an Fuselstoffen im Kreislauf zurecht kommen, sind bedauerliche Kreaturen. Mal ganz abgesehen von ihrer Sucht, die in Deutschland durch intensivste Print- und Digitalmedien subventioniert und anderweitig gefördert wird. Mir soll´s ja wurscht sein, wenn Vattern abends sein Bierchen zum Feierabend trinkt oder die einsame Millionärsgattin sich ihr ach-so-trostloses Leben schönsäuft. Aber die anderen Wesen, die von ein paar Euros im Monat auf Staatskosten leben, sind irgendwie arm dran. Bekommen Biermischgetränke zum Spottpreis, der weit unter dem eigentlichen Pfand- und Herstellungspreis liegt. Was, um Himmels Willen, ist in so einer zusammengepantschten Brühe bloß drin, dass eine Flasche Bier weniger kostet als ein einfaches Brötchen im Discounter?

verflucht…

ja, trotz meiner 28 Jahre, die ich bereits auf dem Buckel hab, muss ich ehrlich gestehen, bisweilen von Kinder-Schokolade magisch angezogen zu werden. Ob nun diese leckeren Riegelchen oder die mit dem Getreide drin. Egal, hauptsache es steht „Kinder“ drauf. Vielleicht hab ich ja eine unterschwellige Affinität zum Alkohol, denn neulich las ich in der Zutatenbeschreibung: Spuren von Alkohol. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur mit einem geringen Insulinspiegel ausgestattet worden. Oder ich bin einfach nur verfressen. Egal. Ich kann nicht dran vorbeigehen. Meine erste Bekanntschaft machte ich im Alter von 6 Jahren mit dieser Leckerei. Als Ossikind kannten wir ja derartes Zeug nicht. Spielzeug in einer Schokolade versteckt. Gabs nur in der materialistischen und kapitalistischen Welt da draußen. Unsere Familie hatte “drüben“ Verwandtschaft, die uns alle paar Jahre mal besuchen kam. So auch im Jahre 1986, Sie kamen mit einem silbernen Mercedes und ner Menge schnick-schnack Geschenken. So einen Zauberblock von Bibi Blocksberg, wo man mit dem Bleistift drüber malte und erst dann das Bild erschien und ne Menge anderen unsinnigem Zeug. Aber wir fanden es GENIAL! Genauso wie das riesige Glas Nutella und die 1 Deutsche D-Mark, die unsere Tante uns in die Tasche steckte. Es gab „Intershops“, wo man gegen harte D-Mark alles mögliche kaufen konnte. Hauptsächlich aber teuren Kaffee, Süßigkeiten und Zigaretten. Meine Schwester und ich gingen stolz wie Oskar zum Bahnhof in den Intershop. 1 D-Mark! Menno. Für uns war das wie ein Schatz! Ich wusste, was ich wollte. Hatte es so oft schon im heimlich geschauten und verheimlichten West-Fernsehen gesehen. 1 Kinder-Überraschungsei! Der Aufdruck von dem Papier hatte mich fasziniert. Wie die Schokolade schmeckte, wusste ich ja nicht. Meine Ärmchen reichten gar nicht bis zu der Verkäuferin hinauf. Aber ich sagte laut und deutlich, was ich wollte und gab ihr meine 1 D-Mark. Sie gab mir stattdessen ein Überraschungsei über den Thresen. Wie einen kostbaren Schatz steckte ich es in meine Jackentasche und wir gingen wieder heim. Zuhause legte ich das Ei auf den Tisch und freute mich so sehr darüber. Behutsam entwickelte ich es. Das Papier sollte keinen Schaden nehmen, oder womöglich noch einreißen. Ich packte es aus, legte es zur Seite und strich das Alupapier gefühlte Ewigkeiten glatt. Den Geschmack der Schokolade werd ich nie vergessen. Und auch den Inhalt nicht. Es war ein messingfarbenes schweres Rennauto mit schwarzen Reifen. Ich hab´s heute noch *lächel*. Und die Magie dieser Eier hat mich nie losgelassen. Leider haben sich die Zeiten geändert. Nur noch selten gibt es schöne Figuren. Die Selbstbauspielzeuge sind auch nur noch japanischer Müll. Früher gab es tolle und kniffelige Sachen zum Zusammenbauen. Nur leider verfolgt mich ein Fluch. Egal, welches Ei ich aus der Lage aussuche, es ist IMMER eine Figur drin! Heute habe ich wieder die Probe auf´s Exempel gestartet. Ich kaufte 5(!) Eier. Weitere Kommentare erspare ich mir jetzt lieber. Seht selbst …

Urlaubsbericht

Nachtrag: Ich war ja ne Weile verschwunden. Nun wollte ich euch dennoch noch kurz mit einigen kleinen Anekdoten versorgen. Die mir selbst verordnete Auszeit hat gut getan. In den ersten 5 Tagen war ich insgesamt höchstens 12 Stunden wach. Den Rest habe ich verschlafen. Ich schlief und schlief, als hätte ich seit Jahren kein Auge mehr zugemacht. In gewisser Weise war das ja auch so. Emotional gesehen, zumindest. Ständig war ich bemüht meine kränkelnde Beziehung zu retten, sie am Leben zu erhalten und dafür zu kämpfen, obwohl es längst aussichtslos gewesen war. Wenn man den Umstand in Betracht zieht, dass es sich hierbei um 5 Jahre handelte, ist mein Seelenschlafdefizit sicherlich nachvollziehbar. Ich war im Zoo. Am Strand spazieren. Im Schlosspark flanieren und hab Freunde getroffen. Meine Familie gesehen, und auch meinen Neffen, den ich das erste und einzige Mal im Alter von 7 Wochen gesehen hatte. Anbei fototechnische Wortunterstützungsmalerei.

pervers!

ich hab´s getan. heute bin ich in den Supermarkt gegangen. mit einem klaren Ziel. ohne Zögern griff ich in das überladene Regal direkt an der Eingangstüre, steckte den Gegenstand meiner Begierde in meinen Korb und gruselte mich vor mir selbst. „wie kann man nur? und das zu dieser Jahreszeit?“ seit ca. 2 Wochen spielte ich bereits mit dem Gedanken, konnte meiner insulingeschwängerten Lust bislang aber noch widerstehen. mit ein wenig Anstand und Würde wollte ich dieses Jahr abstinent bleiben. Nicht dem Konsum folgen und die klar festgelegte Prinzipien einhalten. Aber es ging nicht. Die Tüten lachten mich an. Sie rascheln so wunderbar. Sie knistern vor Gespanntheit der innenliegenden Zuckerköstlichkeiten. Ihre geschmackvolle Verpackung und der duftige Inhalt jener, ließ mich schier verzweifeln. An der Kasse schämte ich mich ein wenig, als ich meine Beute zur Bezahlung auf das Band legte. Argwöhnisch wurde ich betrachtet. Ich bildete mir ein, dass ein kleines Mädchen mit dem Finger auf mich zeigte. Aber es ging nicht anders. Ich musste diese Lebkuchen und die Dominosteine haben! Ich MUSSTE es wirklich! ist es pervers mitte September Weihnachtsschleckereien zu kaufen? bin ich es? Herr, vergib mir, aber im Dezember bekommt man doch keine Dominosteinchen mehr …

 

Türkisches Deutschland?

Vor einiger Zeit war ich ja im „Urlaub“. Unter anderem verweilte ich bei meinen Eltern in Norddeutschland und auf der Heimreise mit meinem neuen Auto machte ich Rast in der Nähe von Crailsheim. Autofahren macht mir an sich ja nichts aus. Aber 1000 km am Stück zu fahren war mir dann doch etwas zu viel des Guten. Umso mehr wunderte ich mich, dass ich begann seltsame Schilder zu sehen und mich zu fragen, wie lange ich schon unterwegs sei, ob ich schon haluziniere oder ob ich einen politischen Machtwechsel an Deutschlands Führungsriege verpasst hatte. Ich beschloss ein Bild davon zu machen und suchte mir dann ein Hotelzimmer. Weiterfahren mit derartigen Haluzinationen wollte ich weder mir noch der restlichen Autofahrergesellschaft zumuten.

bald ist´s wieder Winter

Zeit, sich noch einmal an der Schönheit der Natur zu erfreuen und drauf zu hoffen, es möge der Frühling bald wieder kommen. Der Kachelmann hat für Sonntag Schnee angesagt. Himmel…muss das denn schon sein? Kann man den Winter nicht einfach ausfallen lassen und direkt zum Frühling übergehen? Ich hasse Schnee!

9/11

Mein Beitrag zu der wohl größten Verarsche der Menschheit seit es die Medien gibt! Die Fakten sind erdrückend, und irgendwann wird diese riesige Lüge platzen wie eine Seifenblase. In diesem Sinne … einen schönen, stinknormalen 11. September. Ob nun mit oder ohne Twin Tower!

Hexenterror

Neuerdings trage ich mein Haupthaar rot colouriert. Mit Sommersprossen und heller Haut mache ich meinem, eh weithin verbreiteten, Ruf als Hexe alle Ehre. Unsere Kühltheke in der Küche ist kaputt. Irgendne Spule oder Ventil. Was weiß ich, bin ja kein Handwerker. Heute früh stand dann auch ein netter älterer Herr in der Tür und strahlte mich mit den sanften Worten „Mogge…isch kümm wege de Kühltisch. “ Ich zeigte ihm unser Problemkind und dann kam nur: „Abbe der isch ja todal vereischt!“. Ich, in meiner zurückhaltenden und liebevollen Art: „Ja und nun?“. Er: „Na, so geht desch net. Da musch isch wohl morge wiedder komme. Mit dem Eisch kann isch nischt mache!“ Ich plump: „Nichts ist. Ich brauch den Kühlschrank. Ich hol n Fön!“ Der hat mich angesehen wie n kleines Auto. Aber Hausfrauen sind nun einmal schlagkräftig. Und seine unterschwellige Angst vor Hexen; wir sind ja im Schwarzwald, bewog ihn nickend mein Vorschlag anzunehmen! Ha! Hexen sind doch tolle Wesen. So durchsetzungsfähig und liebevoll. Und Männer scheinen dieser Aura seltsamerweise machtlos ausgesetzt zu sein! … freu.

 

Servus GrüßGott & Hallo

Ein kleines, kurzes, liebes und ernstgemeintes Hallo an euch alle. Bin wieder da. Werde die nächsten Tage meine „Erlebnisse“ mit euch teilen. Eure kranken Zeilen haben mir gefehlt, ihr seltsamen aber liebenswerten Wesen *knutsch*

Urlaub steht vor der Tür

Urlaub von meiner gewohnten Umgebung und von dem Leben, das mir in letzter Zeit so viel Sorgen und Nöte bereitet hat.

Urlaubsbeginn: Samstag, 23. August 2008

Urlaubsende: unknown

Destination: in meine alte Heimat an die Ostseeküste

Ich verordne mir absolutes Internet, Blog- und anderes community-Verbot. Habe 5 Bücher eingepackt und meine Kuscheldecke. Manch einer mag es Selbstfindungsphase nennen. Ich nenne es meinen persönlichen Kampf um´s Überleben … Vergesst mich nicht. Janie

Ps. Roland, die CD ist da. Danke!!! Das Ausprobieren muss nun allerdings etwas warten …

flaflopp…

Erst dachte ich, ich bin im falschen Film. Mein Hund tickerte mit seinen Krallen über das Parkett und rannte auf und ab. Gefühlte 3 Stunden. Ich schaffte es ehrlich nicht die Augen zu öffnen. Dachte „draussen ist´s dunkel, die kann nie und nimmer schon pinkeln müssen!“. Irgendwann stand dann mein Ex in der Tür mit den Worten „was´n los Sissi?“ Der Hund rannte wie blöde durch mein Zimmer. Auf und ab und schnuffelte, als wollte sie den Staub der letzten 350 Jahre des Hauses aus den Fugen saugen. Ich machte das Licht an. Wurd mir echt alles zu bunt. Scheiß Aufregung in der Früh um 2 Uhr! Und mit einem Mal erklang ein zaghaftes … fla flopp! Da sah ich es. Schlagartig fiel mir ein, dass ich das Biest schon einmal gesehen hatte … Es war zurückgekehrt. Heim. Zu Mutti. Ich hab echt lachen müssen, als sich die aufflammenden Muttergefühle bei mir einstellten. Die Vernunft holte mich aber schneller ein als der sich anbahnende Lachkrampf. Im Flur lag noch ne leere Tüte vom goldenem „M“ , die ich kurzum als Tragebehältnis umfunktionierte. Das kleine Biest in die Tüte befördert, Puschen angezogen und nach draußen gestapft. Es waren übrigens unglaublich viele Sterne in der Nacht am Himmel und die Milchstraße konnte man auch sehen! Ich schmiss das Vieh den Berg runter. Kurz und schmerzlos prallte es auf diverses Blattwerk. Und ich konnte wieder in mein Bett gehen … Aufregung schadet keinesfalls dem Schlaf; hab ich zu meiner Verwunderung feststellen können. Nur mein schlechtes Gewissen, dass ich mein „Ziehkind“ die Böschung hinab gestürtzt hab, bereitete mir etwas Kummer.  Ich hoffe es geht ihm gut und geht nun endlich seine eigenen Wege, die nicht in meine Wohnung führen!!!

Lichtblick II.

Mein Arzt hat mir geraten, weniger zu schlafen, an die frische Luft zu gehen und Licht zu tanken. Etwas schönes zu tun und mich daran zu erfreuen, auch wenn es mir die letzte Kraft zu rauben scheint. Ich habe das getan. Und es tat mir gut. Auch wenn ich danach wahnsinnig müde war. Blumen pflücken kann manchmal seelisch und körperlich anstrengend sein, wenn die Seele Schmerzen erleidet …

ein humorvoller Lichtblick

an meinem heutigen verregneten Tage, gefunden und geklaut:

„Frauen lassen sich überall piercen
und Tattoo’s einritzen …
das Gesicht liften …
Falten straffen …
sie lassen per Kaiserschnitt entbinden…
das Fett absaugen …
die Oberschenkel straffen …
die Eierstöcke abschnüren …
die Tränensäcke reduzieren … Silikonimplantate einsetzen …
sie entfernen sich Haare mit Pinzette
oder heißem Wachs …
und dann lassen sie sich
NICHT IN DEN ARSCH FICKEN, WEIL DAS SO WEH TUT?! ^^

vom suhlen, aalen und anderem

Wenn es einem schlecht geht, warum aalt man sich noch darin? Warum versucht man nicht das Schöne auf der Welt zu sehen? Warum hört man gewichtige Lieder, in denen es nur um Herzschmerz, Kummer und Verzweiflung geht? Warum hört man im Radio nur von Krieg und Katastrophen? Warum erscheinen einem die Mitmenschen bösartig und gemein? Warum tut man anderen mit seiner Art und Weise absichtlich weh? Ich frage mich das wirklich, denn ich mache das. Starre Löcher in die Luft während ich Stunde um Stunde träge auf meiner Parkbank sitze. Gehe mit dem Hund und bemerke gar nicht, dass sie schon längst wieder nach Hause gelaufen ist und ich alleine mit mir Gassi gehe. Surfe im Internet und weiß eigentlich gar nicht nach was ich suche. Lese die Zeitung und nach dem achten Anlauf einen schwierigen Satz zu verstehen, gebe ich auf. Ich kenne das nicht von mir und doch ist es mir so vertraut. Wie war ich früher? Wenn ich ältere posts lese, denke ich, dass ich das nicht geschrieben habe. Diese Worte sind nicht von mir. Mir ist diese Person so fremd, obwohl ich diese Person bin. Aber wenn ich mich in dem Spiegel ansehe, steht da eine fremde Frau. Eigentlich sehe ich mich gar nicht. Ich schaue nur, ob ich meine Haare ordentlich gerichtet hab und putze meine Zähne. Seit Wochen schminke ich mich nicht mehr. Meine Akne fällt mir erst jetzt wieder ein, weil ich davon schreibe. Ich habe 2 Tage nicht geduscht. Mir ist es nicht einmal aufgefallen. Das alles sollte mir zu Denken geben, macht es aber nicht. Stattdessen lasse ich mich hängen. Empfinde keine Freude mehr. Könnte den ganzen Tag nur noch schlafen. Und genau das werde ich jetzt auch tun … Entschuldigt meine Art und Weise, aber auch das ist Mrs. Flower Sync.

Beerdigungsabsager

Ja, ich hab es wohl wieder geschafft. Einer mehr, auf diesem gottverdammt stinkenden Globus, der mich hasst. Leider ist mir schleierhaft warum er das tut, aber er tut es. Angesichts meiner labilen Psyche müsste ich mich jetzt eigentlich selbst fertig machen und grübeln und denken und Entschuldigungsemails schreiben, aber irgendwie kratzt mich das nicht mehr. Ob mich nun jemand mag, oder hasst, oder zum kotzen findet … es ist mir irgendwie schnurz geworden. Liegts am Wetter? Liegts daran, dass ich wieder wie ein normaler Mensch aufs Klo gehen kann? Keine Ahnung. Ist ja im Grunde auch nebensächlich. Wichtig ist doch, dass nun einer weniger auf meiner Beerdigung erscheint. Das heißt, es bleibt mehr für die anderen vom Leichenschmaus übrig. Hat doch was, oder? Man soll ja immer das Positive im Leben sehen. Auch wenn das Eigenheim brennt, sollte man sich freuen, die Schwiegermutter mit samt ihrer quietschenden Gehhilfe unter Einbüßung ihres Zweithaars gerettet zu haben. Kann man tun, muss man nicht, wäre aber entspannender in Hinblick auf die zickige Ehefrau, die einem sonst den Tod der Mutter geschätzte 14,5 Jahre nachtragen wird.

Zurück zum Text. Da ich mich ja bekannterweise gefühlte 28 Stunden pro Tag in einer gewissen Community rumtreibe, ziehe ich bisweilen auch Neider und Spötter an. Durch meine burschikose und schnodderige Ausdrucksweise und leicht bösartig anmutende Kommentare. Das alles tu ich aber nicht absichtlich, sondern folge damit nur meinem Wesen. Sich selbst zu belügen wäre schändlich. Tut man nicht. Hat Omi schon immer gesagt! Und wenn da nun jemand ein Bild postet und Kommentare wünscht und ich auf diesem Bild nur abartiges, brechreizerregendes und pelzige-Zunge-bekommendes emfinde, ja, Herrgott, dann schreibe ich das auch. Was soll ich denn auch sonst tun? Ähnlich wie alle anderen klatschen und jubeln und mir eins ins Fäustchen lachen, wie brunnsdumm doch andere Menschenkinder sind? Nah, des mog i net. Genauso verhält es sich mit dümmlichen Fragen um die gespannte Stille in dem Diskussionsforum aufzureißen. Wenn die Frage an sich schon Müll ist, die Grammatik der eines Erstklässlers folgt und man vergeblich nach sprachlichen Bildern sucht, dann rollt es mir die Fußnägel auf (um mal beim Thema „sprachliche Bilder“ zu bleiben!). Sorry, aber ich kann da nicht anders. Ich muss da einfach raus mit der Sprache und die Tatsachen auf den klebrigen Tisch werfen.

Nun gut. Er hasst mich. Mir geht er am Allerwertesten vorbei. Alle scheinen glücklich und zufrieden. Dann kann ich ja jetzt ins Bett gehen. Mahlzeit.

Geschenk

Es gibt Dinge im Leben, die man nicht greifen kann. Gefühle, Emotionen, Ängste. Man spürt sie ganz tief in sich. Kann ihnen ein Bild geben, indem man sie in Worte fasst, in Rahmen festhält, sie in Noten einschließt. Ich versuche das zur Zeit. Vermag es aber nicht zu zeigen. Zu viel ist in meinem Kopf. Zu viel in meinem Herz. Zu viel in meinem Bauch. Es ist alles dabei. Liebe, Trauer, Lust, Schmerz, Verdruss, Einsamkeit…

es regnet…

… und regnet und regnet. Auf meinen Kopf, auf mein Gemüt und in meine brandneuen Gummistiefel. Leute, lest nicht weiter. Kommt eh nur Schwachsinn. Mir fällt auch wirklich nichts sonderlich interessantes ein, was ich der Welt und euch da draußen erzählen könnte. Mein Leben ist einfach, schlicht und ergreifend, kotzscheißlangweilig und deprimierend. Entschuldigt meine rudimentäre Ausdrucksweise, aber ein anderes, passenderes Wort finde ich nicht. Ich war heute zweimal auf dem Klo und habe mein Geschäft erledigt, dann war ich 20 min duschen, bis meine Haut schrumpelig war und hab mir 4 minuten die Zähne geputzt. Auch die Zunge! Mein Dentist meinte, das wäre wichtig. Für was auch immer. Joa…dann war es auch schon Mittag und ich habe mich für 4 Stunden hingelegt und geschlafen. Nun ist es schon wieder kurz nach 21 Uhr und werde selbiges von heute Mittag wiederholen. Schlafen. Zu etwas anderem bin ich auch nicht in der Lage. Suhle mich in meinem Selbstmitleid und erfreue mich an nichts mehr. Alles, was mir lieb ist, hat sich von mir abgewendet und Glück scheint in weiter Ferne. Roland hat gesagt, ich soll trotz meiner schlechten Phasen weiter bloggen. Mach ich ja hiermit. Nur denke ich, dass ich heute den wohl miesesten und langweiligsten Post aller Zeiten von mir gegeben habe … Entschuldigt. Gebt ihm die Schuld. Er hat mich gezwungen. Amen.

Spendenaufruf

Liebe Lesergemeinde.

Da ich das Vergnügen hatte heute an einem kranken Kopf herum zu basteln und feststellen durfte, dass ich gar nicht so ungeschickt bin; Autodidakt; bitte ich um Spenden. Mein Wunsch: Photoshop CS3! Ich habe Basti mit Photo Impact 10 aufgehübscht. Totales Laienzeug. Ich könnte mehr, wenn ich das Werkzeug habe. JA, dies ist ein Bitt-thread. Wohl an … helft meinem kranken Hirn Bilder zu zaubern :)

das davor:

das danach:

gedanken …

ich hab mir mal welche gemacht

über alles irgendwie

wie ich so weiter machen will. im leben.

mit job. mit freunden. mit familie. mit der liebe.

irgendwie komm ich auf keinen nenner.

gibt es eigentlich wunder? und vor allem_ passieren die, wenn man sie braucht?

ich wünsche mir ein wunder.

dass ich eines tages nicht mehr traurig aufwache, weil die andere seite meines bettes leer und kalt ist.

dass ich mich benehmen kann wie ein kleines Kind. auf offener Straße rumalbern und verrückt sein, weil ich verliebt bin.

cit, mein schatz, ich dachte immer, verliebt zu sein, wäre wunderbar. aber irgendwie tut es nur weh. das, und der ganze andere rest in meinem leben. irgendetwas läuft nicht richtig…

the fight within

kleiner Sonnenschein …

Heute war wieder ein schlechter Tag. So schlimm, dass mein Ex sogar meinte, dass ich kurz davor stehe durchzudrehen. Ich fühle mich auch so. Es fehlt wirklich nicht mehr viel. Manchmal danke ich dem Herrgott, dass ich nicht an einer Autobahnbrücke oder in einem Hochhaus lebe.  Das Leben ist einfach wahnsinnig schwer im Moment. Jeder Tag kostet so viel Kraft und verlangt so viel von mir, dass ich das Gefühl habe ersticken zu müssen.

Doch dann, dann klingelt es und der Postbote steht mit Briefen vor der Tür. Geschäftspost, Rechnungen, Kataloge, Werbeprosprekte und ein weißer Umschlag. Mir schießen Tränen in die Augen und fange an zu weinen. Keine schlechte Nachricht. Eine wunderbare und liebe Post. Eine, die mich lächeln lässt; ja richtiggehend zum lachen bringt.

Herr Eitler, mein Roland, Lion-Geburtstagstierchen-Papi … dankeschön! Ein richtig liebes und warmes Dankeschön! Ich werde einen schönen Platz suchen und den Magneten in mein neues Auto auf die Amaturenzeile kleben. Dann werde ich die 1023 km am 03. September wieder heim fahren und dich dabei haben und mich freuen und mich an das wunderbare Glücksgefühl erinnern. Danke für das schöne Gefühl, was du mir gerade schenkst. Du bist der Beste. Kuss 

Sommerloch!

… auch wenn Herr Eitler sich gleich wieder fürchterlich beschwert, dass ich wieder Bilder poste, MUSS das einfach sein. ich finde es halt so niedlich und schnuckelig und putzig und knuffig und überhaupt!!!

erst dachte ich, sie sei tot. doch dann merkte ich „die kleine verfressene Zicke pennt nur! hat sich den Ranzen mit Frolic vollgestopft und schnarcht jetzt einen weg!“

in Anbetracht des Jugendschutzes habe ich ihr kleines Dös´chen zensiert *kichert*

vorher hatte sie noch ganz liebevoll getobt und gespielt und sich schwesterlich mit Adam ihren Wassernapf geteilt.

bbh … big black hole

kann mich bitte hier jemand wieder rausziehen?

In Anlehnung an einen gewissen kranken Blog, wollte ich kurz den meinigen tierischen Rahmen vorstellen. Zu sehen sind:

Sissi aka Elisabeth von der Stinkerwiese mit ihrem Gummigockel „Hühnchen“

Adam, der momentane Hund eines lieben Gastes und stille Liebe von Sissi

Ferdinand, renitent, biestig und verfressen, seines Zeichens Hauskatze

meine neuen Gummistiefel passend zum hiesigen Ambiente

Butow

daor hat einen ebenbürtigen Gegner gefunden

http://outofmymind.de/

ich ziehe meinen symbolischen Hut!

Lieber Roland.

Grüße aus dem Ferienlager…

Vielen Dank für deine lieben Zeilen. Ich habe mich sehr über deinen Brief gefreut.

Heute habe ich einen ruhigen Tag gehabt. Meine Gäste sind ganz wunderbar und wir waren alle gemeinsam mit dem Hund spazieren. Danach musste ich ein wenig arbeiten. Bekam richtig großen Hunger und aß ein Nutellabrötchen. Leider habe ich davon wieder Bauchweh bekommen und habe mit dem Käseblättchen der Gemeinde einen großen Teil meiner Mittagspause auf dem Klo verbracht.

Dann kam der Nachmittag und ich musste wieder arbeiten.  Es regnete fürchterlich schlimm. Und auch ein wenig Hagel war dabei.

Ach, und bitte schicke mir noch etwas Taschengeld. Die Gummibärchen sind wirklich ein wenig teuer geworden. Auch möchte der Susi etwas in dem kleinen Laden am Eck kaufen. Sie ist immer so nett und lässt mich mit ihren Fahrrad fahren.

Ich danke dir von Herzen, deine Janie.

…..Roland, ich verstehe deine Bitte. aber auch ich habe manchmal eine kreative Pause bzw. steuere meine Kreativität in andere Richtungen. Dein Wunsch war mir Befehl und daher schrieb ich dir diesen kleinen, dummen, lächerlichen, kindlich naiven und eigentlich blöden Brief, um dir zu zeigen … dass ich erstens sehr sehr froh bin nicht mehr über proktologisches schreiben zu müssen (die Flohsamen helfen übrigens unglaublich!!! gut) und dass ich zweitens nicht immer Wortfindungen habe und auch keine Kraft und Muße Wortmalereienbilder zu zeichnen. Hab Geduld mit mir kleinem Menschenkinde. Es werden auch wieder bessere Zeiten kommen…dich ganz lieb drückt.

^^ … Ja, lieber Basti, das ist für dich. Nach dem du ja unbedingt ein Nacktbild sehen wolltest, so wie viele andere auch … DA! ok, ist nur halbnackt, aber es reicht allemal. Meine Gewichtszunahme stagniert und ich bin fleißig am trainieren, damit ich pünktlich zur Einschulung meines allerliebsten knuffeligstenschnuckeligste Neffen der Welt in meinem Kleid ordentlich aussehe. Das Leben ist eine Achterbahn und mein Gewicht ein JoJo. Wir werden sehen … :) Hoffe, eure Wünsche erfüllt zu haben.

Hochachtungsvoll, das Mrs. Sync

Die Post kann einpacken!

Ist er nicht schöööööööööööööööööön? *froifroifroi* Meine kn(a)utschkugel

Ich hatte ja noch nie Probleme mit Blasenschwäche oder Inkontinenz, aber das, was ich da gestern gelesen hat, trieb mir ein Tröpfchen PeePee ins Höschen vor Lachen.

Der ADAC schickt mir immer die Mitgliederzeitung. Keine Ahnung, warum, denn ich bin beim AvD. Egal. Wenn sie schon mal ins Haus kommt, les ich sie auch. Ist halt ein netter Zeitvertreib, wenn man auf dem stillen Ort sitzt sich mit Autotests und Ersatzteilbeschaffung zu unterhalten.

Die aktuelle Ausgabe umfasst 99 Seiten. Interessante Artikel und tolle Bilderchens. Aber dann begann das GRAUEN. Ab Seite 91 gehts los. Dutzende Anzeigen für Treppenlifte, EInstiegshilfen für Badewannen, Elektromobile, Eigenhaarverpflanzung etc. Auf geballten 6 Seiten nur diese Werbung!!!  Ich hab mich echt gefragt, was angeblich aktive Teilnehmer am Straßenverkehr mit Treppenliften sollen?! Wenn ich nicht mehr kriechen kann und auf Badewanneneinstiegshilfen und Lifta angewiesen bin, steig ich doch in kein Auto mehr!? Nach reiflicher Überlegung bejate ich meine Frage und dachte an die unzähligen Mützenträger in alten S-Klasse Mercedes´ und der Häkelklorolle auf der Hutablage-Spazier-Fahrer-Fraktion. Das Grauen hat einen Namen…ADAC Mitglieder mit seniler Bettflucht.

Nachdem mir ja vor nicht all zu langer Zeit Leben in die Hand gelegt wurde, durfte ich heute ein ähnliches Los des Lebens erfahren. Mein Hund, die olle haarende Stinksocke, sprang wie eine wild gewordene Nudel über die Wiese und spielte mit etwas. Ich habe es retten können …

…ihr wollt es doch auch!

…proktologisches. Ich weiß, wie sehr ihr es mögt. Daher will ich euch auch nicht auf dem trockenen sitzen lassen. Meine Untersuchung beim Proktologen ist ja erwartungsgemäß gut ausgefallen. Dinge, die nicht hingehörten, wurden entfernt und irgend so eine Athrophie wird mich für den Rest meines Lebens begleiten. Ich, neugierig wie ich ja bin, wollte dann aber doch vom Doc wissen, was ich nun tun soll, damit es wieder geht, wenn es nicht mehr geht bzw. damit es aufhört zu gehen, wenn es unangebracht ist zu gehen.

Flohsamen!

Ich: Hä? Er: F-L-O-H-S-A-M-E-N! Ich: …brauchen ja nicht gleich so schreien. Ich hab´s mit dem Darm und nicht mit den Ohren.

Also bin ich in die Apotheke gestiefelt. „Einmal Flohsamen!“ Ich betete zum Allmächtigen, dass der Apotheker nicht mit einem Reagenzgläschen mit Flüssigkeiten milchähnlicher Konsistenz wiederkäme. Nö. Er brachte einen Beutel. Ich schaute den Beutel an. Dann ihn. Dann wieder den Beutel. Ich: DAS sind Flohsamen? Er: Hmmm, joa. Steht doch auf der Packung. Ich zahlte meine 8,90 € und ging zurück zum Auto. Ich konnte es nicht glaube. Ich hatte soeben knappe 9 € für Schalen von irgendwelchem biologischen Zeug ausgegeben. Ich brauchte etwas, bis mir einfiel, dass ich so etwas schon einmal gesehen habe. Meine Eltern haben 2 Wellensittiche. Flipper und Lolli. Die bekommen einmal die Woche Hirsekolben. Die Schlusen, die von dieser offensichtlichen Leckerei übrig bleiben, sehen GENAUSO aus. Ich soll also zukünftig Schalen von irgendwelch dubiosen Getreide essen, damit ich wieder scheißen gehen kann? Was kommt bitte als nächstes???

…die Milch machts ;)

  

ist mir jetzt egal, was ihr von mir haltet, aber ich kotze mich jetzt aus. Für alle, die sich angesprochen fühlen, tut mir leid, aber ich muss das jetzt loswerden!

ich hab zugenommen. 6kg und sehe unansehnlich aus.

meine Haare sind die reinste Katastrophe. ich gleiche einer Vogelscheuche.

seit neuesten leide ich unter Akne und schmiere mich täglich 2 cm Nadixa auf die Haut.

ich bin einsam hier oben auf meinem Berg.

ich vermisse meine Familie und meine Mädels in Schwerin.

der Autoverkauf zieht sich sicherlich hin, weil mein Händler das Scheißding nur zu einem lächerlichen Preis zurücknehmen will. Es hilft also nur der Gang zum Anwalt.

ich wünsche mir meine eigene kleine Familie. Hund hab ich ja. Nur keinen Ehemann und kein Kind.

meine Fingernägel sind brüchig und sind die ultimative optische Beleidigung.

ich leide unter Fressattacken, die mein Übergewicht als Resultat haben.

ich suche einen neuen Job und weiß eigentlich gar nicht, nach was ich suche.

ich bin verliebt und darf es irgendwie doch nicht sein.

Das Leben tritt mir also tagtäglich in den Arsch und ich kann nichts dagegen tun. Selbst meine „alles wird gut“-Bücher von Pierre Franckh helfen mir auch nicht weiter. Die Spaziergänge mit meinem Hund sind mir eine Last und keine Freude mehr. Wenn es irgendwie ginge, würde ich mich ins Bett legen und tagelang nicht mehr aufstehen wollen. Höchstens um mal aufs Klo zu gehen und einen Schluck zu trinken. Bin ich schon depressiv, oder einfach nur faul und antriebslos? Sollte ich einen Arzt aufsuchen oder lieber meine Arschbacken zusammenkneifen und mich durchkämpfen? Ich hab zum kämpfen momentan einfach keine Kraft. Ich hab das Gefühl die Welt liegt über mir wie eine Smogglocke und nimmt mir jede Möglichkeit zum Atmen…

Rückzug …

… die letzten Tage war ich ein seelisches Wrack. wird sicher auch die kommenden Tage nicht besser werden. ich melde mich hiermit mal ein wenig ab. quasi Seelenurlaub machen. wäre ich böse, würde ich schreiben, ihr könnt mich alle mal am Arsch lecken. aber das löse sicher nur sexuelle Regungen bei mir und vielleicht auch dem einen oder anderen bei euch aus. da hab ich aber keine Lust drauf. nun bin ich aber kein böses Menschenkind und ihr habt mir ja auch nichts getan, was Anusschleckereien begründen würde. es dauert sicher nicht lange, aber momentan fühle ich mich hier unten in meinem dunklen Loch irgendwie wohl.

habe die Ehre.

des öfteren scheinen sich hier Leute rumzutreiben, die ich nicht kenne. Meine Blogstatistik spricht seit dem 01. Apri 2008 eine deutliche Sprache. Da halte ich es für angebracht mich den unbekannten Wesen, die sich meine geistigen Ergüsse antun mich einmal näher vorzustellen. Fühlt euch frei, eure Meinung kund zu tun. Narzismus lebt von Kommentaren!

wohlan …

1. Wann bist du heute aufgestanden? *07:38 Uhr

2. Diamanten oder Perlen? *Perlen

3. Was war der letzte Film, den du im Kino gesehen hast? *Kino? Was ist das?

4. Was ist deine liebste Fernsehserie? *two and a half man

5. Was hast du normalerweise zum Frühstück? *Nutellabrötchen und Earl Grey

6. Was ist dein zweiter Vorname? *hab keinen

7. Welches Essen magst du überhaupt nicht? *Porreesuppe

8. Was ist deine momentane Lieblings CD? *George Michael unplugged @ mtv

9. Welches Auto fährst du? *Land Rover Defender, 90er Tdi SE

10. Lieblings-Sandwich? *Club

11. Welchen Charakterzug lehnst du ab? *Verlogenheit

 12. Dein Lieblingskleidungsstück? *uralt Wollstrickjacke, die schrecklich kratzt, aber ich liebe sie

13. Wenn du irgendwo auf der Welt hinfliegen könntest, wohin? *egal, hauptsache der richtige Mensch ist dabei

14. Lieblings-Kleidermarke? *Chanel. gradlinig, ohne Schnörkel. elegant. schlicht. schwarz/weiß!

15. Wo willst du dich zur Ruhe setzen? *in den schottischen Highlands in einem alten Bauernhaus 

16. An welchen Geburtstag erinnerst du dich? *an den heutigen

17. Welchen Sport schaust du dir am liebsten an? *Turmspringen

18. Weitester Ort, wo du das hier hinschickst? *in die Blogosphäre .. ist doch weit genug :)

20. Wann ist dein Geburtstag? *am Frühlingsanfang in besonderen Jahren

21. Bist du ein Morgenmensch oder Nachtmensch? *eher Morgenmensch

22. Was ist deine Schuhgröße? *40

23. Haustiere? *Jack Russell Terrier, Sissi

24. Irgendwas Neues, Aufregendes, das du uns unbedingt mitteilen musst? *meine Verstopfung ist endlich vorrüber

25. Was wolltest du früher mal werden? *Kinderbuchillustratorin

26. Wie geht’s dir heute? *nicht besonders gut

27. Was ist deine Lieblingsnascherei? *Lakritz

28. Lieblingsblume? *Gänseblümchen, handgepflückt

 29. Auf welchen Tag in deinem Kalender freust du dich schon? *auf den 28.08. an dem ich meine geliebte Familie und Freunde wieder in die Arme schließen kann

30. Was hörst du gerade? http://de.youtube.com/watch?v=7St4CEbQX7g&feature=related 

31. Was hast du als letztes gegessen? *Bounty Riegelchen

32. Wünscht du dir was, wenn du eine Sternschnuppe siehst? *ja

33. Wenn du eine Farbe wärst, welche wärst du? *rot

34. Wie ist das Wetter? *bewölkt, 14°C, klamm-kalt

35. Letzte Person, mit der du telefoniert hast? *meine Lieblingscousine „nanni-schneck“

36. Lieblingsgetränk? *Earl Grey oder Darjeeling

37. Lieblingsrestaurant? *hauptsache Grieche

38. Echte Haarfarbe? *rotbraun

39. Was war als Kind dein Lieblingsspielzeug? *ein kleiner schwarz-roter Stoffteufel, den ich heute noch schrecklich und schmerzlich vermisse 

40. Küssen oder Umarmung? *Umarmung

41. Schoko oder Vanille? *Vanille

42. Kaffee oder Tee? *Tee!!!

43. Wann hast du das letzte Mal geweint? *ich weine gerade jetzt (höre: http://de.youtube.com/watch?v=f38Ne96R3iE&feature=related)

44. Was ist unter deinem Bett? *Wollmäuse

45. Was hast du letzte Nacht gemacht? *gegrübelt

46. Wovor hast du Angst? *vor der Dunkelheit und dem Tod einer meiner Lieben

47. Süß oder sauer? *scharf ^^

48. Wie viele Schlüssel hast du an deinem Schlüsselbund? *4 + 3 Anhänger (Marienkäfer, St. Patrick und ein roter Schäkel)

49. Wie viele Jahre bist du schon bei deiner jetzigen Firma? *1.5

50. Liebster Wochentag? *Montag, dann ist das Wochenende endlich vorbei

51. In wie vielen Städten hast du schon gelebt? *5

52. Findest du schnell Freunde? *nein

53. Hast du viele Freunde? *nein

54. Werden dich die Leser jetzt besser verstehen? *ich denke nicht…

Ich kauf dir ne Latte!

… da stand ich gestern. Total geschafft vom Auto-Schau-Marathon. Das strengt mehr an, als vor einer 250 köpfigen Belegschaft einen Vortrag von 2 h Dauer zu halten. Bin immernoch total fertig.

Was tut man, wenn man ausgepowert, auf dem Zahnfleisch kriechend nicht einmal mehr fähig ist seinen Vornamen zu buchstabieren? Genau; bei einem weltweit bekannten Coffein Dealer vorbeischauen und für Antriebsstoff sorgen. Da standen wir nun. Eine riesige Auswahl an Kultgetränken und das kleine Janielein hatte NULL Ahnung, was sie trinken wollte. Ich starrte auf die Tafeln an der Wand und verstand nur noch Bahnhof. Wie gesagt, der Autoschaumarathon hatte merklich Spuren hinterlassen.

Ich glotzte wie ein Kleinwagen…. Da hörte ich nur neben mir:

„Janie lass ma, ich kauf dir ne Latte!“ Starbucks-Latten!

Ich so: „Hä?“

Er: „Naja, `n Kaffee mit Milch!“

Ich so: „Oh.“

Unglaublich geistig tiefgründiges Gespräch.  

Schlussendlich entschied ich mich dann doch für ein Grande Premium Hazelnut Hot Chocolate. Ich wäre fast gestorben als ich meine Bestellung aufgab. Dachte nur, hoffentlich bekomme ich meinen Kakao und habe nicht gerade die Mehrheitsbeteiligung an Aktien der Firma gekauft.

War lecker der große Kakao mit Haselnussaroma. Wäre auch viel einfacher auszusprechen gewesen … aber schließlich ist man ja Teil des Kultes, wenn man diesen Laden betritt. Also, stilvoll die Zunge brechen, als plump daherbrabbeln … Prost.

brummmbrummm

Nachdem ich ja eingangs mal erwähnte, wie sehr ich mein Auto hasse, habe ich mich nun für folgende Gefä(h)arte(n) entschieden. Bin aber noch völlig uneins, welches es sein soll. Jemand n Vorschlag?

Tor 1:

Tor 2:

Ich habe Angst, dass, wenn ich das falsche Tor nehme ich wieder nur einen Zonk bekomme!!! *schnief*

Gute Besserung…

Das Leben in der Hand

Liebe Lesergemeinde,

heute durfte ich Zeuge der natürlichen Fortpflanzung im Tierreich werden. Besser gesagt im Insektenreich. Auf meiner Fußmatte im Eingangsflur hatte sich ein seltsam aussehender Marienkäfer verirrt. Eigentlich war es eine Marienkäferin, wie sich später herausstellen sollte. Er … äh … sie irrte umher und schien etwas zu suchen. Ich, als Tierfreundin bekannt, nahm mich der Sache an und wollte sie mittels eines beherzten Wurfes in die weitläufige Grünanlage direkt vor unserer Haustür befördern. Nahm sie vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger und setzte sie für die kurze Reise bequem auf meine linke, warme Handfläche. ‘Seltsam hässliches Exemplar’ dachte ich mir noch, bis ich dieses seltsame Zeug an ihrem Arsch entdeckte. Erst wollte ich sie protestierend rausschmeißen, da ich dachte ‘undankbares und hässliches Krabbelvieh scheisst mir auf die Hand’, doch dann betrachtete ich es genauer. Es waren Eier. Die Marienkäferin hatte es sich zur Eiablage auf dem Läufer in meinem Flur bequem gemacht und ich böses Menschenkind hatte sie dabei gestört. An meine Leserschaft gedacht, Digitalcamera geschnappt, Fotos für die Nachwelt geschossen. Die Dame legte ihr Eibündelchen in meine Handfläche, krabbelte forsch den Zeigefinger empor und flog davon. Da stand ich nun. Den Nachwuchs in meiner Handfläche zurückgelassen kam ich mir wie eine Elster mit einem Kuckucksei vor. Muttern fort und die Brut zurückgelassen. Toll. Ich habe im Garten eine schöne Butterblume gesucht und das Eipäckchen dort hinein gelegt in dem festen utopischen Glauben, dass dort bald einige Käferchen schlüpfen. Ich bin also die Mutter Theresa der schwarzgefleckten Rotflatterchen. Bin ja ein wenig stolz drauf und musste das der Welt offenbaren. Zu einem anderen Zeitpunkt hätte ich mir sicher die Hand mit feuchtem Klopapier abgewischt und hätte Marienkäfer verflucht, aber jedes praemenstrualdenkende Weib, wie ich es gerade bin, wird meine Muttergefühle verstehen. Hach, was ist das alles schön …

Gestörtes Weib.

Eigentlich bat ich sie, mich zu entstellen. Meinte, sie könne gerne an mein Portraitfoto rumfummeln, Spockohren anbasteln oder was auch immer ihr belieben möge. Dann kam das dabei heraus. Die Frau ist unglaublich und mein neustes Lieblingsfarbenkind.

Hier geht es zu ihrer Seite …  

Gefangen im Licht

lichtgebunden

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