Kritikfähigkeit ist, laut Wikipedia, unser aller Freund und Helfer in der geistigen Not. Es ist die Fähigkeit nach einer Kritik an eigenem Handeln, Unterlassen oder Äußerungen, dieses bisherige eigene Handeln ergebnisoffen neu zu überprüfen. Es ist eine passive Tätigkeit, weil Kritik erduldet werden muss. Durch Annahme von Kritik und baldige Änderung des bisherigen Verhaltens wandelt sich diese passive Kritikfähigkeit in eine Fähigkeit aktiv etwas Neues zu planen. Na, dann werde ich mich dieser Aufgabe wohl stellen müssen. Um am normalen gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und konstruktiv mitzuwirken. Kritikfähigkeit ist eine Eigenschaft, die ich nur im bedingten Maße besitze. Und das ist nicht gut! Gar nicht gut! Aber ich werde es lernen müssen um andere Menschen nicht zu enttäuschen. Ich will es lernen um anderen zu zeigen, dass ich mich weiterentwickeln kann. Das mag auch der Grund sein, dass ich diesen Passus bereits 4 mal gelesen und korrigiert habe um etwaige Rechtschreibfehler auszumerzen und nicht in diese schrecklich bedrängende Situation der Konfrontation mit Kritik zu kommen. In diesem Zusammenhang fällt mir auf, dass ich soeben versuche das Lernen der Kritikfähigkeit zu umgehen und statt dessen Perfektionist werden möchte. Das ist wiederrum auch nicht sonderlich vorteilhaft. Das Leben ist nicht nur ein Kleinkind; es ist vielmehr ein Pubertierender, der tagtäglich seine Grenzen auslotet und Aufstände probt. Danke, Leben. Danke für die Hürde, die du mir stellst. Danke, für diesen riesigen Knüppel, den du mir soeben in den Weg geworfen hast.
Kritik angebracht aber nicht akzeptiert
13. Dezember 2007 von daor
[...] auch positiv umzusetzen. Wo wir wieder bei meinem leidigen Thema der Kritikfähigkeit wären. Damals versprach ich daran zu arbeiten und Kritik nicht als Beleidigung zu erachten, sondern als [...]