Das Leben ist schön. Wenn man ganz genau hinsieht und hinhört, merkt man es. Materielle Sorgen, zwischenmenschliche Nöte und persönliche Dramen; nichts kann die Freude überdecken, die sich entwickelt, wenn man spielenden Kindern zusieht, den Sonnenuntergang betrachtet oder einfach nur träumend auf eine feuchten Wiese liegt. Warum haben wir das verlernt? Warum beschäftigen wir uns so sehr mit uns selbst? Sollte es nicht eigentlich so sein, dass man für jeden Tag dankbar ist? Trotz der Schicksalsschläge, Szenen der Krankheit, Trauer, Brutalität, des Egoismus`? Ich bestreite gar nicht, dass es schlimme Dinge gibt, die einen Menschen aus der Bahn werfen können. Aber wenn wir ehrlich sind, für eine kleine Minute oder aber auch zwei, die Konsequenzen machen uns zu dem, was und wer wir sind. Negative Erlebnisse formen uns genauso wie die positiven. Es ist ein Geben und ein Nehmen. Liebe und Hass. Tag und Nacht. Schwarz und Weiß.