selbstvertrauen null. selbstachtung null. lebenswille null.
ein riesiges dunkles loch.
müde. einfach nur noch müde.
ich kann es nicht mehr ertragen.
seit 3 jahren geht das jetzt schon so und es muss endlich aufhören.
selbst deine hand hält mich jetzt nicht mehr über dem boden.
schmerz. katastrophe. leid. verloren sein.
er weiß, wie und wo er mich treffen kann. und er tut es auch.
mit anlauf. mit boshaftigkeit. mit hass.
ich fühle mich wie 13. geschlagen. gehänselt. ausgelacht. gedemütigt.
verloren. gefallen. verletzt. getreten.
getreten nach meiner seele. nach meinem ich.
meinen kleinen schatz, die lebendige seele und die liebe, zerstört.
der boden unter den füßen…dahin.
ein verlorenes kind.
suchend und um hilfe flehend.
niemand hört mich und niemand kann helfen.
ich bin eine last, keine freude.
verteile meinen schmerz auf andere und hoffe, dass ich dann wieder atmen kann.
es ist falsch, unfair und egoistisch.
ich brauche hilfe.
hilfe durch mut und taperkeit.
ich weiß, dass du da bist. aber es kommt nicht an.
ich sehe deine hand, schaffe es aber nicht sie zu erreichen.
Hilfe.
29. März 2008 von daor
Wie erkennst du die Dunkelheit ohne das Licht?
Schließe deine Augen und sag mir was du siehst.
Gabst dich der Illusion eines anderern hin.
Dein Herz jedoch betrog dich nie.
ich habe das licht bereits gesehen.
und da, wo ich mich gerade befinde, ist es finster.
sehr finster.
das licht ist in meinem herzen. es wird immer da bleiben.
ich halte es fest und es hilft mir über schwere stunden.
draussen mag es kalt, dunkel und beängstigend sein.
hier in meiner kleinen welt, werde ich ohne angst weiterleben dürfen.
nimm dich selbst an die hand, liebevoll. und konzentriere dich auf das licht in dir. es befindet sich in den tiefsten tiefen deines selbst, ein kleiner ableger davon flackert und glimmt immer in deinem herzen, sagst du ja selbst. aber der funke in dir, den zu entzünden, ich sag dir, das macht spaß! wenn du dich darauf mal konzentrieren möchtest? man „muß“ viel baggern um den funken freizuschaufeln, aber er blitzt durch die kleinste lücke, sobald sich der innere schmuddel ( bestehend aus allem je erlebten ) bewegt. und dann macht es umso mehr spaß, weiterzugraben und all den dreck nach außen zu befördern.
das soll nicht heißen, dass dann die sehnsucht vergeht, je heller man wird. aber das leben präsentiert einem dann zumindest schon einmal passenderes, liebevolleres, was dem näher kommt was man sich wirklich wünscht. angst ist die abwesenheit von liebe.
ich grüße froindlichst! :- )