“Für mich bist du gestorben”.
“Du bist nicht mehr mein Sohn”:
“Ich wünsche dich aus meinem Leben”:
Wie leicht sich diese Sätze aussprechen. Wie einfach sie einem über die Lippen gehen, wenn man verletzt wurde. Im Innersten derart gekränkt wurde, dass man sich die betreffende Person fortwünscht. Sie aus dem eigenem Leben wegsterben lässt. Trauer und Kummer herauf beschwört. Durch schweigen die eigene verzerrte Wahrheit in die Realität projeziert und sie zur Wahrheit werden gelassen. Nicht miteinander zu sprechen. Sich anzuschweigen mit schreienden Vorwürfen. Tiefe Wunden von einem unbewaffneten Kampf davon tragen. Sprecht miteinander! Dinge, die in euren Köpfen umher schwirren. Worte, die danach drängen über die Lippen zu kommen. Enttäuschung kann nur dann groß werden, wenn man sie gewähren lässt. Wenn man ihr Spielraum schenkt. Ja ihr geradezu Freiraum gibt um sich zu entfalten. Schwer ist der Schritt um seinen Schatten zu überwinden. Einfach wird es sein zurück zu blicken, wenn die Sonne in dein Gesicht scheint.
