Ich habe es gewagt. Den Spiegel vor mein Gesicht gehalten zu bekommen und hinein zu sehen. Fehler zu erkennen. Schwächen zu registrieren. Aber auch die eigene Schönheit zu betrachten. Schöhnheit im Herzen. Den Willen und den Wunsch glücklich zu werden. Konfrontation mit dem eigenen Ich. Für manch Einen ein gar unmögliches Ding. Wer sagt schon gerne zu sich “Du hast diesen Menschen falsch behandelt und ihm damit geschadet!” ? Es wäre der gleiche Zustand wie sich mitten in der Einkaufspassage nackt vor die Schaufenster zu stellen. Den argwöhnischen Blicken, ja vielleicht sogar dem dummen Spott anderer, ausgesetzt zu sein. Wehrlos. Schutzlos. Nackt in Körper und Seele. Niemand macht so etwas freiwillig. Und das ist der Punkt, der dumm ist. Naiv. Selbstschützend. Wir müssen uns nackt machen. Vor allem vor uns selbst. Um zu erkennen, wer wir sind. Was unser Wesen ausmacht. Wie schön wir sind. Uns zu aller erst mit der eigenen Person zu beschäftigen um dann auch anderen eine Freude zu sein. Öffnet die Augen und seht hinein. Hinein in den Spiegel, der anfänglich Schmerzen verursacht. Aber aus Schmerz wird Freude und Zuversicht, Zufriedenheit und Glück. Ich liebe mich.