In Zeiten des Werteverlustes und Glaubensabwanderung ist es doch immer wieder ein seltsamer Anblick Menschen am Sonntag morgen zu beobachten, die eiligst, hübsch gekämmt und reizend gekleidet die Kirchen ansteuern. Ausnahmen? Ich denke nicht. Wirtschaftskrise, steigende polizeiliche Anzeigen von von häuslicher Gewalt betroffener Frauen (und auch Männern!) und Verwahrlosung von Kindern lassen den Menschen nach etwas beständigen suchen. Der Glaube? Die Hoffnung? Wunschzaubergedanken?
Bisweilen ertappe ich mich auch dabei. Dass ich mich frage, warum das alles so sein muss. Und ob es überhaupt so sein muss. Ob ich etwas verkehrt mache. Ob ich falsche Entscheidungen traf und vielleicht gerade treffe. Ob diese wirklich falsch waren, oder eigentlich richtig, da sie mich zu einem Punkt führen werden, der mich eines Tages tapferen und stolzen Hauptes in den Spiegel blicken lassen. Ob es richtig ist, hier auf dieser Plattform mein Innerstes nach außen zu kehren. Warum der Mensch stetig nach Anerkennung und Lob sucht.
Ich glaube. An etwas. Nicht an jemanden. Ich glaube, dass es einen Plan gibt. Dieser bereits bei der Geburt feststeht. Und alle Fehltritte, alles Unglück und alle Missgeschicke, gar keine sind. Sondern nur wohl verteilte Eckpfosten auf dem Weg zum Ziel. Wie auch immer das aussehen mag.
Wünsche habe ich. So wie jeder andere sicherlich auch. Träume, Hirngespinste. Dinge, die mich die momentan schwierige Zeit besser überstehen lassen. Im Grunde meine kleine Insel auf die ich flüchte, wenn es hart auf hart kommt. Nur ein wenig verstecken, bis der gröbste Sturm vorrüber ist. Ich stelle mich der Situation. Nur manchmal, wenn es alles zu schnell, zu viel ist, dann zieh ich mich zurück. Ein klein wenig „aussitzen“. Dennoch ist es wichtig, nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Im Hinterstübchen zu behalten, dass alles irgendwann irgendwie besser wird. Sagt sich leicht, ist es aber nicht …

Man braucht nicht in die Kirche zu gehen um an etwas zu glauben.
Glauben, hoffen und beten kann man immer und überall.
Ich gehe nicht in die Kirche und werde sie auch nicht mehr betreten, solang ich gezwungen werde Kirchensteuer zu bezahlen.
Glaube und Kirche sollte freiwillig sein und nicht mit einer Zwangssteuer behaftet sein!
Drecksverein!
Man sieht also anhand der röm.-kath. Kirche, dass man nicht mal den Glauben umsonst bekommt!
Jesus Christus hat seine Jünger ausgesandt und ihnen mit auf den Weg gegeben:
„Umsonst sollt ihr es den Menschen verkündigen und geben, wie ihr es umsonst empfangen habt“.
Matthäus 10, 8 /Apostelgeschichte 3, 6
Weiter heißt es in Johannes: „JUDAS war ein Dieb, weil er den Beutel (mit den Kollekten und Spenden) trug.
Diesen Judas, Christus dann als einen Dieb und eine Teufel bezeichnete, weil er stets durch die Gegenwart Jesu Christi und seine Lehre und Verkündigung, seine eigenen Ziele und Vorteile auf Erden verfolgte, welche waren gleich wie bei den heute, von Gott und Christus abgefallenen christl. Religionen, Kirchen, Tempeln, Gemeinden und Sekten, Reichtum, Macht über Menschen, Ehre und Broterwerb.
Wer so Gott dient, wird seine Wiedergeburt und Reich Gottes nie erfahren.