Lobt man zu viel, fliegt der Belobigte. hoch. weit. über die Dinge hinweg. Lobt man nicht, stürzt so ein kleiner Vogel tief. ins Bodenlose. ins Nichts. Lob kann beflügeln. in durchaus positiver Art und Weise. Hatte man einen schlechten Tag, den falschen Fuß zum Aufstehen benutzt, kann so ein kleines nettes Wort einiges wieder gerade rücken. Zaubert einem das Lächeln zurück auf die Lippen, lässt die schlimmen Gedanken über die Ausweglosigkeit fast in Luft auflösen. Aber eben nur fast. „Fast“ ist ja quasi ein halbes „Ganz“. Verhält sich wie „halbvoll“ und „halbleer“. Alles eine Ansichtssache. Persönliche Sichtweise. Lebenseinstellung. Eigenmotivation. Braucht man dann also Lob? Oder könnte man sich alleine aus einem Loch ziehen?
erstens kann man sich doch selber loben (dann weiß man wenigstens das es stimmt und vollkommen gerechtfertigt ist)
zweitens kann man sich sehr wohl selber raus ziehen – kostet vielleicht manchmal mehr kraft – aber, und ? wie schon adere herrschaften so treffend sagten:
„essen macht dick, liebe tut weh, leben strengt an“